Freitag, 2. September 2016

Döner aus der Pfanne - wenn's mal schnell gehen soll

Ich hatte noch Fladenbrot, ich hatte noch Schnitzel, ich hatte auch noch Salat, Gurke, Tomaten und - jetzt kommt's - Tzatziki da. Und ich hatte wenig Zeit. Und zufällig hab ich das Dönergewürz im Regal gesehen, das ich schon länger nicht mehr benutzt hatte und so kam ich auf die spontane Idee, Döner zu  machen . . . aus der Pfanne . . . und mit Schweinefleisch . . . ok, alles nicht ganz stilecht, aber warum soll man das nicht auch mal so machen?

Zuerst hab ich aus dem Dönergewürz und Olivenöl eine Marinade hergestellt.
Ich empfehle dafür übrigens dieses Dönergewürz. Das schmeckt dann schon sehr nach Original-Dönerbude:
Dann hab ich die Schnitzel in sehr dünne Streifen geschnitten, also so 2-3 Millimeter, mehr nicht, denn sie sollten in der Pfanne ja schön knusprig werden, und mit der Marinade vermengt.
In einer Pfanne hab ich das Ganze dann angebraten, ohne nochmal Öl dazu zu tun. In der Marinade ist ja genug.
Das Fladenbrot hab ich geviertelt, in so einem Kontaktgrill angewärmt, aufgeschnitten und Tomatenscheiben, Zwiebelringe und Gurke dazwischen gelegt. So wie man es bei nem Döner halt macht.
Dann noch das Fleisch dazwischen, Tzatziki drauf, Pul Biber drüber streuen und fertig ist der Döner :-) . . .
War total lecker . . . geht also auch mit Schweinefleisch und ohne Spieß :-) . . .

Donnerstag, 1. September 2016

Spaghetti mit Steinpilz-Sahne-Sauce

Eine feiste Sahne-Sauce auf Spaghetti war genau das, was ich nach etwa 60 Kilometern in straffem Tempo mit dem Rennrad durchs Bergische Land brauchte. Steinpilze hatte ich noch in der Tiefkühltruhe und die ließ ich auftauen, während ich mir eine heiße Dusche gönnte.
Anschließend hab ich die Spaghetti mit Steinpilz-Sahne-Sauce serviert.

Zuerst würfelt man 1 Zwiebel, hackt 2-3 Knoblauchzehen und schneidet 3 Scheiben gekochten Schinken in kleine Stücke.
Die Zwiebeln werden in Öl angedünstet, bevor man den Knoblauch und den Schinken dazu gibt.
Dann gibt man die Steinpilze dazu und brät sie kurz mit an.
Man gießt dann 125 ml Weißwein an und lässt ihn einköcheln.
Dann gießt man 125 ml Hühnerbrühe an und lässt auch sie einköcheln.
Dann gibt man einen großzügigen Schluck Sahne dazu (je nach dem, wie viel Sauce man haben will) . . .
. . . und rührt etwa 1/2 Becher Creme fraiche ein.
Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken wird die Sauce gewürzt . . .
. . . und mit Muskat abgeschmeckt.
Mit Spaghetti wird das Sößchen dann serviert.
Sehr lecker und wenig Aufwand. Eventuell hätte man noch Petersilie einrühren können, aber auch so war das Sößchen sehr empfehlenswert.

Mittwoch, 31. August 2016

Rotes Thai-Curry mit Hähnchen

Es war mal wieder Zeit für ein Thai-Curry. Ewig lange hatte ich schon sowas nicht mehr auf dem Tisch. Kokosmilch hatte ich noch reichlich, so dass die Entscheidung schnell gefallen war. So wurde es denn rotes Thai-Curry mit Hähnchen.

Zuerst schneidet man 3 Möhren in Scheiben, 1 Bund Frühlingszwiebeln in Zentimeter-Stücke, 1 rote Chilischote in Ringe, 2 rote Paprika in essbare Stücke und ca. 500 g Hähnchenbrustfilet in nicht zu große Stücke.
Die Möhren und das Fleisch werden in einem Wok in Erdnussöl angebraten, . . .
. . . bevor man dann die Paprikastücke, die Frühlingszwiebeln und die Chilischote dazu gibt.
Wenn alles kurz angebraten ist, rührt man 1 Glas rote Currypaste unter (je nach dem, wie scharf das Zeug ist ggf. auch weniger).
Mit 2 Dosen Kokosmilch wird das Ganze aufgegossen, . . .
. . . aufkochen gelassen, einige Minuten bei kleiner Flamme köcheln gelassen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt, mit ein paar Erdnüssen verfeinert . . .
. . . und mit Basmati-Reis serviert.
War lecker . . . also durchaus empfehlenswert. Man muss halt den Kokosmilchgeschmack mögen . . . wer den nicht mag, der ist raus aus der Nummer.
Und mit der Currypaste muss man aufpassen. Vielleicht probiert man vorher eine Messerspitze voll, damit man abschätzen kann, wie viel man davon verträgt ;-) . . .

Dienstag, 30. August 2016

Hähnchenbrustfilet mit Country-Kartoffeln

Sah lecker aus, war einfach und schnell zu machen, ich hatte noch alles im Haus dafür und musste nicht einkaufen gehen und ich hatte Lust auf sowas. Fertig. Deswegen gab's Hähnchenbrustfilet mit Country-Kartoffeln aus dem Backofen.

Zuerst sechstelt man die Kartoffeln der Länge nach, würzt sie mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und etwas Olivenöl und gibt sie auf ein Backblech für 20 Minuten in den Ofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt)
In der Zwischenzeit schneidet man die Hähnchenbrustfilets in Stücke (nicht zu groß und nicht zu klein), schneidet 1 Bund Frühlingswiebeln in 2 cm lange Stücke, halbiert ein paar Cocktailtomaten, schneidet 1 rote Zwiebel in Ringe und vermengt alles miteinander. Mit Salz und Pfeffer wird gewürzt.
Dann rührt man 1/2 Glas rotes Pesto unter, . . .
. . . vermengt alles mit den Kartoffeln auf dem Backblech und gibt die ganze Geschichte für nochmal 30 Minuten in den Ofen. Zwischendurch kann man alles mal durchmischen.
Zum Schluss gibt man ein paar Fetawürfel darüber und serviert . . . am Besten auf der Terasse :-)
Wie angekündigt: sehr schnell, einfach und lecker . . . und mit dem roten Pesto mal was anderes. Sehr zu empfehlen.

Montag, 29. August 2016

Schmetterlingskuchen

Meine Kleine hatte mal wieder Geburtstag und wollte von mir einen Kuchen haben . . . wie all die Jahre zuvor halt auch. Obwohl meine Große inzwischen in Punkto Backen nicht mehr zu übertreffen ist und sie die geilsten Kreationen aufs Backblech zaubert, sollte es so sein, dass ich mich auch mal wieder an die Rührschüssel stellen sollte. Die Messlatte lag natürlich sehr hoch, aber da es ja nicht um ein battle ging, sondern darum, der Kleinen eine Freude zu machen, war ich sehr gelassen ;-).
Ich entschied mich für einen Schmetterlingskuchen.

Zuerst macht man einen Biskuittboden in einer 26er Springform.
Dazu trennt man 2 Eier, schlägt das Eiweiß steif und rührt dabei 40 g Zucker unter.
Das Eigelb schlägt man mit 75 g Zucker, 1 Tütchen Vanillezucker und 3 EL lauwarmem Wasser ca. 5 Minuten schaumig.
Man vermengt 70 g Mehl mit 70 g Speisestärke und 1 Tütchen Backpulver. Das Ganze rührt man dann unter die Eigelbmischung und zum Schluss hebt man noch den Eischnee unter.
Der Teig wird in eine 26er Springform gegeben und ca. 20-25 Minuten gebacken (175 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Wenn der Teig dann ausgekühlt ist, schneidet man ihn in 2 Hälften und legt sie mit der runden Seite aneinander.
Man verrührt dann 300 g Quark mit einem Päckchen geschlagener Sahne (mit Sahnesteif), 60 g Zucker, und 2 EL Zitronensaft und bestreicht damit den Biskuittboden.
Mit Obst (ganz nach Belieben) - ich hab Mandarinen, Erdbeeren und Kiwis genommen, wird der Kuchen dann belegt und mit Tortenguss begossen.
Zum Schluss kommt noch die 'wahrscheinlich längste Praline der Welt' längs in die Mitte und schon ist die Illusion vom Schmetterling nahezu perfekt.
War lecker und kam gut an . . . sehr kritische Menschen merken hier vieleicht an, dass es ja eigentlich nix anderes ist, als ein Obstboden mit Obst belegt . . . aber es war halt doch was anderes :-) . . .

Feta-Ajvar-Creme - Beilage zum Grillen

Wir hatten in der letzten Woche inklusive am Wochenende zum Teil bis zu 35 Grad im Schatten. Und was macht der Deutsche bei 35 Grad im Schatten? Richtig, als wär es nicht schon heiß genug, stellt er sich an den Grill. Selbstverständlich traf man mich auch vor dem Grill an . . . und zum Baguette hab ich die Feta-Ajvar-Creme gemacht . . .

Zuerst zerkrümelt man 300 g Feta, vermengt ihn mit 200 Creme fraiche, 200 g Frischkäse und 4-6 gepressten Knoblauchzehen.
Dann rührt man ca. 200 g Ajvar unter . . .
. . . schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab, . . .
. . . mengt noch ein paar gehackte Basilikumblätter unter und serviert mit Baguette oder Fladenbrot zum Grillen.
Einfach, lecker und schnell :-)

Samstag, 27. August 2016

Lachs mit Brokkoli - was Leichtes

Bei Temperaturen bis an die 35 Grad neigt der Mensch ja dazu, was 'Leichtes' essen zu wollen. Jetzt gehöre ich nicht zu der Sorte Mensch, der einen wie auch immer gearteten Salat als Hauptspeise zufrieden stellend findet, wohl aber hatte auch ich das Gefühl bei diesen tropischen Temperaturen was 'Leichtes' essen zu wollen . . . und so kam ich zu dem Lachs mit Brokkoli.

Zuerst säuert man den Lachs mit etwas Zitronensaft und würzt ihn mit Salz, Pfeffer und Estragon
(davon nicht zu viel) . . .
. . . und brät ihn in Öl auf kleiner Flamme beidseitig an.
Parallel brät man den in Röschen geschnittenen Brokkoli in einer Pfanne in Öl kurz an, . . .
. . . gießt etwa 250 ml Gemüsebrühe an und lässt den Brokkoli mit geschlossenem Deckel etwa 5-6 Minuten köcheln.
Zum Schluss rührt man Creme fraiche unter, schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab . . .
. . . und serviert den Brokkoli und den Lachs mit Reis.
Lecker und leicht . . . und schnell gemacht. Und den Brokkoli mache ich nur noch so - glaube ich. Der war sensationell.