Irgendwie kam mir das Rezept bekannt vor, ich hatte aber nicht auf dem Schirm, dass ich es schonmal gekocht hatte. Naja, am Ende vom Tag muss man sagen, dass ich das Sößchen schonmal gemacht habe, der Rest war doch irgendwie anders.
Deshalb poste ich es trotzdem heute nochmal hier, auch wenn das Sößchen schon vorhanden ist:
Lammsteaks mit Rotwein-Honig-Sauce mit Fächerkartoffeln und Speckböhnchen.
Zuerst lässt man 2 EL Honig mit 1 knappen EL Puderzucker aufkochen . . .
. . . gießt dann etwas mehr als 1/2 Flasche Rotwein an, gibt 1 EL dunklen Balsamico-Essig dazu . . .
. . . und lässt das Ganze einköcheln, bis es ein dickflüssiges Sößchen ist.
Die Lammsteaks werden gesalzen und gepfeffert und von beiden Seiten etwa 3 Minuten in Butterschmalz angebraten.
Für die Kartoffeln schält man ein paar möglichst ähnlich große Kartoffeln und schneidet sie im 3 mm-Abstand so ein, dass sie unten noch verbunden sind. Dann legt man sie in eine Auflaufform, bestreicht sie mit flüssiger Butter und bestreut sie mit grobem Meersalz. Für 60 Minuten gibt man sie in den Ofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt), nach 30 Minuten bestreicht man sie nochmals mit flüssiger Butter.
Für die Speckböhnchen wickelt man ein paar vorgekochte Bohnen in eine Scheibe Bacon und brät sie in Öl an.
Mit einem guten Glas Rotwein wird dann alles seviert.
Formidable . . . als ich den Honig mit dem Puderzucker aufkochte, da fiel mir ein, dass ich das Ganze schonmal gekocht hatte. Aber damals waren es Lammfilets und ich habe nur Baguette dazu serviert. Deswegen war das alles, bis auf das Sößchen, schon was anderes 😉 . . . und egal wie: es war super lecker!
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Samstag, 3. Dezember 2016
Sonntag, 2. Oktober 2016
Lammfrikadellen aus dem Ofen
Ich hab das Rezept gefunden und da um die Ecke ein türkischer Lebensmittelladen aufgemacht hat, kam ich ohne großen an Lammhackfleisch . . . und das auch noch zu akzeptablem Preis. Deshalb stand dieses Rezept relativ sofort ganz oben auf der Speisekarte und wurde gestern serviert.
Zuerst vermengt man 1 kg gemischtes Hackfleisch (Rind und Lamm) mit 1 Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer, 1 TL (oder mehr) Pul Biber, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Thymian, 1-2 gepresste Knoblauchzehen, 1 gewürfelte Zwiebel, etwas Öl und Petersilie, . . .
. . . und formt daraus nicht zu große und nicht zu dicke Frikadellen. Außerdem schneidet man ein paar Kartoffeln in Scheiben, 0,8-1 cm dick, etwa.
Die Kartoffeln und die Frikadellen schichtet man aufrecht in eine Auflaufform, . . .
. . . bestreut alles noch mit etwas Salz (nicht zu viel), schneidet ein paar Cherrytomaten in die Hälfte, 1 Chilischote in Ringe und gibt sie über die Kartoffeln und die Frikadellen.
Das Ganze gibt man dann für 30 Minuten in den Ofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Währenddessen erhitzt man etwas Olivenöl, gibt dann 1-2 EL Paprikamark dazu, gießt ca. 400 ml Wasser an und würzt mit Salz, Pul Biber, Kreuzkümmel und Thymian.
Das Sößchen gibt man nach 30 Minuten über die Frikadellen und die Kartoffeln und lässt alles nochmal für 20 Minuten im Ofen.
Nach 20 Minuten testet man, ob die Kartoffeln gar sind (sind sie in der Regel) und serviert.
Formidable, es war unerhört lecker. Steht ganz oben auf der Liste der Leckereien. Sehr zu empfehlen. Und man sollte wirklich Hackfleisch vom Rind und Lamm gemischt nehmen. Sonst geht dieser besondere Geschmack verloren.
Zuerst vermengt man 1 kg gemischtes Hackfleisch (Rind und Lamm) mit 1 Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer, 1 TL (oder mehr) Pul Biber, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Thymian, 1-2 gepresste Knoblauchzehen, 1 gewürfelte Zwiebel, etwas Öl und Petersilie, . . .
. . . und formt daraus nicht zu große und nicht zu dicke Frikadellen. Außerdem schneidet man ein paar Kartoffeln in Scheiben, 0,8-1 cm dick, etwa.
Die Kartoffeln und die Frikadellen schichtet man aufrecht in eine Auflaufform, . . .
. . . bestreut alles noch mit etwas Salz (nicht zu viel), schneidet ein paar Cherrytomaten in die Hälfte, 1 Chilischote in Ringe und gibt sie über die Kartoffeln und die Frikadellen.
Das Ganze gibt man dann für 30 Minuten in den Ofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Währenddessen erhitzt man etwas Olivenöl, gibt dann 1-2 EL Paprikamark dazu, gießt ca. 400 ml Wasser an und würzt mit Salz, Pul Biber, Kreuzkümmel und Thymian.
Das Sößchen gibt man nach 30 Minuten über die Frikadellen und die Kartoffeln und lässt alles nochmal für 20 Minuten im Ofen.
Nach 20 Minuten testet man, ob die Kartoffeln gar sind (sind sie in der Regel) und serviert.
Formidable, es war unerhört lecker. Steht ganz oben auf der Liste der Leckereien. Sehr zu empfehlen. Und man sollte wirklich Hackfleisch vom Rind und Lamm gemischt nehmen. Sonst geht dieser besondere Geschmack verloren.
Montag, 23. März 2015
Lammfilets mit Rotwein-Sauce - einfach und lecker
Heute sollte es Lammfilets in Rotwein-Sauce geben. Für die Mädels gab es natürlich was anderes, weil Lamm kommt bei ihnen natürlich nicht auf den Teller. Das war mir ganz recht, die Dinger sind ja schließlich teuer ;-).
Zuerst macht man das Sößchen.
Dafür bringt man 3 EL Honig und einen gestrichenen EL Puderzucker zum köcheln.
Dann gießt man ein Fläschchen Rotwein an . . .
. . . und gibt eine EL Rotwein-Essig dazu.
Dann braucht man etwas Zeit: man muss das Ganze nämlich so lange einkochen lassen, bis eine zähflüssige Sauce entsteht. Das dauert etwas, aber gerade zum Schluss muss man darauf achten, dass die Sache nicht anbrennt.
Dann werden die Lammfilets gesalzen und gepfeffert . . .
. . . und in Butterschmalz von allen Seiten angebraten.
Mit Baguette wird das Ganze dann serviert.
Also: sensationell einfach und sensationell lecker . . . sehr empfehlenswert.
Zuerst macht man das Sößchen.
Dafür bringt man 3 EL Honig und einen gestrichenen EL Puderzucker zum köcheln.
Dann gießt man ein Fläschchen Rotwein an . . .
. . . und gibt eine EL Rotwein-Essig dazu.
Dann braucht man etwas Zeit: man muss das Ganze nämlich so lange einkochen lassen, bis eine zähflüssige Sauce entsteht. Das dauert etwas, aber gerade zum Schluss muss man darauf achten, dass die Sache nicht anbrennt.
Dann werden die Lammfilets gesalzen und gepfeffert . . .
. . . und in Butterschmalz von allen Seiten angebraten.
Mit Baguette wird das Ganze dann serviert.
Also: sensationell einfach und sensationell lecker . . . sehr empfehlenswert.
Sonntag, 23. November 2014
Lamm mit Schafskäse und Tomaten
Ich hab ein schönes Rezept für marinierte Lammsteaks mit Schafskäse und Tomaten gefunden. Das wollte ich heute servieren. Dafür hätte ich das Lamm gestern abend marinieren müssen. Genau das hatte ich auch vor: aber als ich das Lamm aus dem Kühlschrank holte stellte ich fest, dass ich daneben gegriffen habe beim Einkauf: das Lamm war schon mariniert! Natürlich nicht so, wie ich es hätte haben wollen.
Aber gut, nach einem kurzen, trockenen und nicht ganz stubenreinem Fluch hab ich mich mit der Situation arrangiert. Mir blieb auch nix anderes übrig, denn es war schon nach 22 Uhr.
Zuerst würfelt man eine Zwiebel und halbiert ein paar Cherrytomaten.
Die marinierten Lammsteaks werden in wenig Olivenöl kurz heiß angebraten.
Die Lammsteaks werden dann aus der Pfanne genommen und in eine Auflaufform gegeben. Derweil brät man im Bratfett die Zwiebeln an.
Die Zwiebeln werden dann auf das Fleisch gegeben . . .
. . . und die Tomaten . . .
. . . und Schafskäse, so viel wie man mag und ein großzügigen Schluck Olivenöl.
Dann geht's für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen (130 - 150 Grad Ober- und Unterhitze). Zum Schluss noch ein bisschen frischen Pfeffer drüber . . .
. . . und mit Reis und Tomatensalat servieren.
Also, war sehr lecker, auch mit den fremdmarinierten Lammsteaks. Beim nächsten Mal werde ich natürlich genauer darauf achten und die nicht marinierten nehmen. Dann werde ich das Rezept nochmal ausprobieren.
Und wenn jemand meint, das sei doch eher ein Gericht für den Sommer, dem sei gesagt, hier waren es heute gute 17 Grad und Sonnenschein...also zwar nicht sommerlich, aber doch so, dass man nicht dachte, das Essen passt jahreszeitlich ja mal grade gar nicht ;-) . . .
Aber gut, nach einem kurzen, trockenen und nicht ganz stubenreinem Fluch hab ich mich mit der Situation arrangiert. Mir blieb auch nix anderes übrig, denn es war schon nach 22 Uhr.
Zuerst würfelt man eine Zwiebel und halbiert ein paar Cherrytomaten.
Die marinierten Lammsteaks werden in wenig Olivenöl kurz heiß angebraten.
Die Lammsteaks werden dann aus der Pfanne genommen und in eine Auflaufform gegeben. Derweil brät man im Bratfett die Zwiebeln an.
Die Zwiebeln werden dann auf das Fleisch gegeben . . .
. . . und die Tomaten . . .
. . . und Schafskäse, so viel wie man mag und ein großzügigen Schluck Olivenöl.
Dann geht's für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen (130 - 150 Grad Ober- und Unterhitze). Zum Schluss noch ein bisschen frischen Pfeffer drüber . . .
. . . und mit Reis und Tomatensalat servieren.
Also, war sehr lecker, auch mit den fremdmarinierten Lammsteaks. Beim nächsten Mal werde ich natürlich genauer darauf achten und die nicht marinierten nehmen. Dann werde ich das Rezept nochmal ausprobieren.
Und wenn jemand meint, das sei doch eher ein Gericht für den Sommer, dem sei gesagt, hier waren es heute gute 17 Grad und Sonnenschein...also zwar nicht sommerlich, aber doch so, dass man nicht dachte, das Essen passt jahreszeitlich ja mal grade gar nicht ;-) . . .
Freitag, 21. November 2014
Plov, Plow, Polau oder auch Pilaw - unter diesem Namen kennt man das wohl am ehesten ;-)
Zufällig bin ich über das Plov-Rezept gestolpert und hab gedacht: mal wieder was mit Lamm und mal was Armenisches/Usbekisches . . . das hatte ich auch noch nicht auf der Speisekarte . . .
Zuerst würfelt man zwei Zwiebeln und hackt zwei Knoblauchzehen grob. Außerdem raspelt man zwei Möhren.
Lammfleisch, z.B. aus der Keule oder der Schulter wird in essbare Stücke geschnitten . . .
. . . und in Öl mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und den Möhren angebraten. Außerdem wird kräftig gesalzen, man gibt Paprikapulver edelsüß dazu, außerdem etwas Zucker, Chiliflocken, Kreuzkümmel, Kümmel, Kukurma, Koriander, 2 Lorbeerblätter und zwei zerstoßene Pimentkörner. Unter das Ganze rührt man etwa 2 EL Tomatenmark.
Jetzt lässt man alles etwa 20 Minuten schmoren.
Dann gibt man ein paar Rosinen dazu, wenn man die eigentlich benötigten Berberitzen nicht kriegt. Eine Dose Kichererbsen und 300 g Basmati Reis dazu . . .
Dann gießt man etwa 750 ml Wasser auf, Deckel drauf und bei kleiner Flamme köchelt alles solange vor sich hin, bis der Reis alle Flüssigkeit ausgesogen hat. Eventuell muss man etwas Wasser nachgießen.
Nach etwa 20 Minuten ist es soweit . . .
. . . erst dann wird umgerührt, abgeschmeckt . . .
. . . und mit Tomatensalat serviert.
Sehr lecker . . . und einfach . . . so mag ich es :-)
Meine Kleine fragte mich, was das sei: ich sagte Plov. Sie fragte: wie bitte??? Ich sagte: Plov. Sie: Bist du dir sicher??? Ich: wieso nicht? Sie: Bist du sicher, dass du dich nicht verlesen hast??? Ich: wie kann man sich denn bitteschön bei P L O V verlesen? Sie: ich frag ja nur . . . Ich: das ist was russisches ;-). Sie: Ach so dann . . . und was ist drin? Und wie heißt das auf deutsch? ;-) . . . aber sie fand es lecker . . .
Zuerst würfelt man zwei Zwiebeln und hackt zwei Knoblauchzehen grob. Außerdem raspelt man zwei Möhren.
Lammfleisch, z.B. aus der Keule oder der Schulter wird in essbare Stücke geschnitten . . .
. . . und in Öl mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und den Möhren angebraten. Außerdem wird kräftig gesalzen, man gibt Paprikapulver edelsüß dazu, außerdem etwas Zucker, Chiliflocken, Kreuzkümmel, Kümmel, Kukurma, Koriander, 2 Lorbeerblätter und zwei zerstoßene Pimentkörner. Unter das Ganze rührt man etwa 2 EL Tomatenmark.
Jetzt lässt man alles etwa 20 Minuten schmoren.
Dann gibt man ein paar Rosinen dazu, wenn man die eigentlich benötigten Berberitzen nicht kriegt. Eine Dose Kichererbsen und 300 g Basmati Reis dazu . . .
Dann gießt man etwa 750 ml Wasser auf, Deckel drauf und bei kleiner Flamme köchelt alles solange vor sich hin, bis der Reis alle Flüssigkeit ausgesogen hat. Eventuell muss man etwas Wasser nachgießen.
Nach etwa 20 Minuten ist es soweit . . .
. . . erst dann wird umgerührt, abgeschmeckt . . .
. . . und mit Tomatensalat serviert.
Sehr lecker . . . und einfach . . . so mag ich es :-)
Meine Kleine fragte mich, was das sei: ich sagte Plov. Sie fragte: wie bitte??? Ich sagte: Plov. Sie: Bist du dir sicher??? Ich: wieso nicht? Sie: Bist du sicher, dass du dich nicht verlesen hast??? Ich: wie kann man sich denn bitteschön bei P L O V verlesen? Sie: ich frag ja nur . . . Ich: das ist was russisches ;-). Sie: Ach so dann . . . und was ist drin? Und wie heißt das auf deutsch? ;-) . . . aber sie fand es lecker . . .
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Lammkeule mit glasierten Karotten...ein Muss auf jedem gepflegtem Speiseplan
Lammkeule...wie kommt man mitten in der Woche dazu sowas Stund um Stund im Ofen zu garen? Ganz einfach: man hat eine Lammkeule in der Tiefkühle, die mal gegessen werden muss und man hat Urlaub ;-).
Also man braucht Zeit dafür, denn die Lammkeule wird mit 80 Grad etwa 4 Stunden gegart. Meine Lammkeule hatte etwa 600 Gramm.
Zuerst schneidet man 2 Möhren in Scheiben (musste ich nicht, weil ich noch welche tiefgekühlt hatte), würfelt 4 Schalotten fein, und 8 Knoblauchzehen grob. Außerdem achtelt man 4 Tomaten.
Die Lammkeule wird gesalzen und gepfeffert und in Olivenöl rundherum schön angebraten.
Dann wird die Lammkeule beiseite gestellt, das Bratfett abgegossen und ein großzügiges Stück Butter in den Topf gegeben. Das Gemüse wird kurz angedünstet und großzügig mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Man gießt einen großzügigen Schluck Weißwein dazu, legt einige Zweige frischen Rosmarin und Thymian auf das Gemüse und da drauf die Lammkeule. Dann gehts für etwa 4 Stunden bei 80 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen (gößere Keulen müssen natürlich länger in den Ofen, wobei es bei Niedertemperaturgaren nicht auf das ein oder andere Stündchen ankommt).
Nach etwa 4 Stunden nimmt man die Lammkeule aus dem Gemüse, legt sie auf einen Teller und gart sie weiter bei 80 Grad im Ofen.
Das Gemüse bringt man auf dem Herd zu Kochen und gießt etwa eine halben Liter Rotwein an und etwa 150 ml Brühe und lässt alles etwa 10 Minuten köcheln.
Dann gießt man alles durch ein Sieb in einen anderen Topf und drückt das Gemüse gut aus.
Die Sauce wird jetzt bei starker Flamme reduzieren gelassen, man gibt etwa 2 EL Tomatenmark und einige Zweige frischen Thymian dazu und schmeckt alles mit Salz (vorsichtig) und Pfeffer ab.
Währenddessen bereitet man die Möhren zu. Das dauert etwa 30 Minuten.
Man schält sie und schneidet sie der Länge nach in die Hälfte.
In Hühnerbrühe werden sie weich gegart (salzen)...dann gibt man ein großzügiges Stück Butter dazu und Zucker. Die Brühe lässt man einkochen, bis die Möhren glänzen...galsiert von Butter und Zucker...
Mit Rosmarinkartoffeln oder Reis (ist noch besser, glaub ich) und einem guten Rotwein wird serviert. Das ist übrigens ein Essen, zu dem man einen Rotwein wählen sollte, den man schon gegen 17.00 Uhr öffnet, damit er dann um 20.00 Uhr soweit ist ;-)...
Was soll ich sagen: sehr lecker, aber man braucht Zeit...aber die sollte man sich nehmen...
Also man braucht Zeit dafür, denn die Lammkeule wird mit 80 Grad etwa 4 Stunden gegart. Meine Lammkeule hatte etwa 600 Gramm.
Zuerst schneidet man 2 Möhren in Scheiben (musste ich nicht, weil ich noch welche tiefgekühlt hatte), würfelt 4 Schalotten fein, und 8 Knoblauchzehen grob. Außerdem achtelt man 4 Tomaten.
Die Lammkeule wird gesalzen und gepfeffert und in Olivenöl rundherum schön angebraten.
Dann wird die Lammkeule beiseite gestellt, das Bratfett abgegossen und ein großzügiges Stück Butter in den Topf gegeben. Das Gemüse wird kurz angedünstet und großzügig mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Man gießt einen großzügigen Schluck Weißwein dazu, legt einige Zweige frischen Rosmarin und Thymian auf das Gemüse und da drauf die Lammkeule. Dann gehts für etwa 4 Stunden bei 80 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen (gößere Keulen müssen natürlich länger in den Ofen, wobei es bei Niedertemperaturgaren nicht auf das ein oder andere Stündchen ankommt).
Nach etwa 4 Stunden nimmt man die Lammkeule aus dem Gemüse, legt sie auf einen Teller und gart sie weiter bei 80 Grad im Ofen.
Das Gemüse bringt man auf dem Herd zu Kochen und gießt etwa eine halben Liter Rotwein an und etwa 150 ml Brühe und lässt alles etwa 10 Minuten köcheln.
Dann gießt man alles durch ein Sieb in einen anderen Topf und drückt das Gemüse gut aus.
Die Sauce wird jetzt bei starker Flamme reduzieren gelassen, man gibt etwa 2 EL Tomatenmark und einige Zweige frischen Thymian dazu und schmeckt alles mit Salz (vorsichtig) und Pfeffer ab.
Währenddessen bereitet man die Möhren zu. Das dauert etwa 30 Minuten.
Man schält sie und schneidet sie der Länge nach in die Hälfte.
In Hühnerbrühe werden sie weich gegart (salzen)...dann gibt man ein großzügiges Stück Butter dazu und Zucker. Die Brühe lässt man einkochen, bis die Möhren glänzen...galsiert von Butter und Zucker...
Mit Rosmarinkartoffeln oder Reis (ist noch besser, glaub ich) und einem guten Rotwein wird serviert. Das ist übrigens ein Essen, zu dem man einen Rotwein wählen sollte, den man schon gegen 17.00 Uhr öffnet, damit er dann um 20.00 Uhr soweit ist ;-)...
Was soll ich sagen: sehr lecker, aber man braucht Zeit...aber die sollte man sich nehmen...
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