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Montag, 24. April 2017

Rosmarinhähnchen mit Polenta und Spargel . . . von Jamie Oliver

Vor etwa 9 Monaten hat mich meine Große vor den Fernseher zitiert, es lief gerade eine Kochsendung mit Jamie Oliver und das was dort geboten wurde, sagte ihr zu, so dass sie durchklingen ließ, dass sie das auch mal ganz gerne auf dem Tisch hätte.
Ich schrieb also schnell mit, machte mir stichwortartige Notizen . . . und diese lagen nun denn auch bis vorgestern auf dem Küchentisch auf dem Stapel der ewig unerledigten Dinge. Der Grund war ganz einfach: die Spargelzeit war vorbei und man brauchte grünen Spargel.
Nun gut, zufällig fiel mir der Zettel also vorgestern in die Hände . . . und ganz ehrlich, so richtig konnte ich nicht mehr nachvollziehen, was mir damals so logisch und klar erschien. Ich fragte also bei Tante Google nach und fand das Rezept relativ schnell . . . jetzt also das Rosmarinhähnchen mit Polenta und grünem Spargel von Jamie Oliver . . .

Zuerst bereitet man die Sauce. Dafür gibt man etwa 4 getrocknete Steinpilze mit 150 ml kochendem Wasser, 4-5 Tomaten, 1/2 Chilischote, 1 EL Tomatenmark, 2 Zweige frisches Basilikum, 2 gepresste Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer in einen Mixer . . .
. . . und lässt den Mixer tun, was ein Mixer tun muss.
Dann gibt man das Sößchen in einen Topf, lässt es etwas einköcheln und schmeckt es ab.
Man brät Bacon ohne Öl knusprig an und stellt ihn dann beiseite.
Dann würzt man Hähnchenbrustfilets mit Salz, Pfeffer, Fenchelsamen (wenig) und frischem Rosmarin. Das ganze wird mit Parmesan bestreut und alles wird mit Hilfe eines Backpapiers gut angedrückt, damit es in der Pfanne nicht direkt wieder abgeht.
Im Bratfett des Bacons, ergänzt durch etwas Olivenöl, brät man die Hähnchenbrustfilets auf mittlerer Flamme an.
Parallel dazu brät man die Polentaschnitten (muss man vorher zubereiten!, 250 Maisgrieß mit 1 Liter Wasser und 1-2 TL Salz aufkochen, rühren und quellen lassen, bis die Masse sämig ist. Dann 50 g geriebenen Parmesan untermengen und in eine flache Form streichen und auskühlen lassen. Dann in Rechtecke schneiden und anbraten) in Olivenöl an. Den grünen Spargel (unteres Drittel abschneiden) legt man einfach auf die Poentaschnitten und lässt ihn so garen.
Man nimmt das Fleisch aus der Pfanne und gibt in dieselbe 250 g frischen Spinat, den man kurz zusammenfallen lässt und mit Salz würzt.
Dann serviert man auf einer Platte:
Zuerst gibt man die Soße auf die Platte, darauf legt man die Polentaschnitten, darauf den Spinat und den Spargel, darauf die Hähnchenbrustfilets und schließlich den Bacon . . .
. . . und jeder nimmt sich, was er gerne möchte . . .
Das war mal großartig!!! Und man sollte keinesfalls auf die Fenchelsamen auf dem Fleisch verzichten, nach dem Motto 'ich mag keinen Fenchel' . . . man würde was verpassen . . . großartig . . . und da sage einer, in England weiß man nicht zu kochen . . . Jamie Oliver jedenfalls kennt sich bekanntermaßen aus 😋

Montag, 17. April 2017

Entenbrust mit Spargel und Erdbeeren

Die Spargelzeit hat angefangen und da muss man dabei sein. Dazu ne rosa gebratene Entenbrust, das ist schon was Feines. Außerdem eignet sich eine vornehme Speisekarte an Ostern ebenfalls sehr gut, so dass es also kein Zufall sein konnte, dass ich gestern Entenbrust mit Spargel und Erdbeeren serviert habe . . .

Zuerst verliest man eine Lollo Bianco oder einen Friseesalat und bereitet das Dressing. Dafür vermengt man 1 Becher Schmand mit 3 EL Majo, etwas abgeriebene Orangenschale, 3-4 EL frisch gepressten Orangensaft, 1 Hand voll gehackter Minzblättern, Salz und Pfeffer.
Dann kocht man weißen und grünen Spargel (nur den weißen muss man schälen, das untere holzige Drittel schneidet man bei beiden Sorten ab) in Salz-Zuckerwasser (je 1-2 TL) bissfest - das dauert ca. 8 bis 10 Minuten . . .
Die Entenbrust wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann mit der Hautseite zuerst beidseitig je 7 - 8 Minuten scharf angebraten. Dann sollte sie innen noch schön rosa sein.
Die Entenbrust wird aufgeschnitten . . .
. . . und auf dem Salat mit dem Spargel und in Scheiben geschnittenen Erdbeeren serviert. Dazu ein kühler Weißburgunder . . .
Phantastisch . . . wirklich total lecker und total einfach . . . absolut festtagstauglich . . . sehr zu empfehlen 😋

Samstag, 1. April 2017

San Daniele-Frikkas in Marsala-Sauce mit Brokkoli

Im Supermarkt meines Vertrauens stand ich vor der Aufschnitttheke und sah zufällig den San Daniele Schinken. Ich erinnerte mich daran, dass ich ein Rezept mit Frikkas und San Daniele Schinken in der Warteschleife hatte und hab mal spontan zugeschlagen. So kam es, dass ich gestern abend San Daniele-Frikkas in Marsala-Sauce mit Brokkoli serviert habe.

Zuerst röstet man 1 EL Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne an.
Dann schneidet man eine getoastete Scheibe Toast in kleine Würfel, hackt 2 Schalotten fein und 1/2 Bund glatte Petersilie. 3 Knoblauchzehen legt man bereit.
Die Toastbrotwürfel werden in Milch eingeweicht, . . .
. . . die Schalotten, der gepresste Knoblauch und die Petersilie werden in Butter angedünstet und dann abkühlen gelassen.
400 g Rinderhack werden mit den Toastbrotwürfeln, 1 Ei, dem Schlotten-Knoblauch-Petersilie-Gemisch, den Pinienkernen und Salz und Chiliflocken gut vermengt.
Man formt aus dem Hackfleisch 6 Frikadellen, . . .
. . . legt sie auf eine Scheibe San Daniele Schinken und belegt sie mit 1 Blatt frischem Salbei.
Die Frikadellen werden in den Schinken eingeschlagen . . .
. . . und von beiden Seiten auf mittlerer Flamme in Öl angebraten.
Für die Sauce erhitzt man 150 ml Marsala mit 3 gehackten Salbeiblättern.
Man gießt Sahne an und lässt das Ganze etwas einköcheln. Ggf. kann man das Sößchen mit etwas in kaltem Wasser gelöster Speisestärke binden.
Für den Brokkoli dünstet man in Öl 2 in Halbmonde geschnittene Zwiebeln und 3 in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen an.
Dann gibt man den Brokkoli (in kleine Röschen zerteilt) dazu, würzt mit Salz und Pfeffer und brät ihn mit geschlossenem Deckel mit an. Man gießt immer wieder mal einen Schluck Wasser dazu, damit der Brokkoli nicht anbrennt. Nach 10 Minuten ist er bissfest und kann serviert werden.
Mit Reis können die Frikkas mit der Sauce und dem Brokkoli serviert werden.
Saulecker . . . also ehrlich, ich hab selten so leckere Frikkas gegessen und der Brokkoli war auch sensationell. Absolut empfehlenswert. Zu dem Ganzen ein leckerer Primitivo und der Abend ist perfekt.

Montag, 27. März 2017

Zwiebelsteak mit Romana-Paprika-Gemüse . . . ne ganz schnelle Nummer

Für Sonntag wollte ich Steak auf dem Teller haben und da die Große mit ihrem Freund unterwegs war und die Kleine beim Sport, gab es auch niemanden, der daran hätte Anstoß nehmen können.
Das Steak sollte für 10 - 12 Stunden durch die Zwiebeln mariniert werden. Das war das Einzige, was an der ganzen Geschichte lange dauert. Alles andere ist eine Sache für wenige Minuten . . . Zwiebelsteak mit Romana-Paprika-Gemüse . . .

Zuerst schneidet man 3-4 Zwiebeln in nicht zu breite Halbmonde und legt damit eine Schale aus.
Darauf legt man ein Steak, darauf wieder Zwiebeln . . .
. . . und nochmal ein Steak und wieder Zwiebeln. Dann verschließt man das Ganze und gibt das Fleisch so etwa 10-12 Stunden in den Kühlschrank.
Bevor man die Steaks dann anbrät, schneidet man 2 rote Paprika in Streifen, 2 Schalotten in feine Ringe und 2 Romanasalatherzen in Streifen. Die Paprikastreifen und die Schalotten werden in Öl kurz angedünstet . . .
. . . bevor man die Salatstreifen dazu gibt und diese unter Rühren zusammen fallen lässt.
Dann gibt man einen Schluck Wasser dazu, lässt das Ganze ganz kurz köcheln, . . .
. . . würzt das Gemüse mit einem Schuss Soja-Sauce, ein wenig gemahlenem Kümmel und etwas Pfeffer . . .
. . . und mengt ein paar Stängel gehackte Blattpetersilie darunter.
Parallel dazu brät man in Öl die Zwiebeln, die die Steaks bedeckt haben an, würzt das Fleisch mit Salz und wenig Pfeffer und gibt sie dann dazu in die Pfanne.
Das Fleisch wird von beiden Seiten 3 Minuten bei großer Flamme angebraten . . .
. . . danach kurz ruhen gelassen und dann mit dem Gemüse, einem Stück Baguette und einem Rotwein serviert.
Phantastisch! Das war mal wieder so richtig großartig. Magnifique!
Und wirklich eine 10-Minuten-Sache . . . sowas von empfehlenswert!

Freitag, 10. Februar 2017

Bacon-Burger . . . ganz ohne Kohlehydrate, wenn man will

Auf facebook hab ich mal wieder so ein Video gesehen, eben mit diesem Bacon-Burger. Und das Gute daran war, dass er ganz ohne Kohlehydrate war. Das war natürlich nix für mich, aber da meine Große ja nach wie vor so weit als möglich auf Kohlehydrate verzichtet, war das ne gute Sache. Für mich und alle anderen hab ich natürlich Kohlehydrate dazu gebastelt . . .

Zuerst schneidet man 3 Baconstreifen in die Hälfte und flechtet sie so, dass ein kleines Quadrat entsteht.
Dann schneidet man Hähnchenbrust in dünne Streifen oder nimmt direkt Hähnchenminutenschnitzel . . .
. . . brät sie in Öl an und würzt dabei mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Oregano.
Parallel dazu brät man die Kohlehydrate in Form von Reibekuchen an. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie heute nicht selbst gemacht habe, sondern den fertigen Reibkuchenteig aus der Kühltheke genommen habe. Ich hatte einfach keine Lust, die Dinger heute selber zu machen.
Die Bacongeflechte kommen für einige Minuten in den Ofen (Grillfunktion).
Dann fängt man an zu schichten:
Zu Unterst kommt eine Bacon-Schicht, darauf das Hähnchenfleisch, . . .
. . . Ketchup, Reibekuchen, Tomate, Salat . . .
. . . und zum Schluss nochmal Bacon.
Eine unglaublich leckere Schweinerei! Und wenn man den Reibekuchen (und den Ketchup) weg lässt, dann ist das Ganze tatsächlich kohlehydratfrei . . . aber wer will das schon wirklich 😉 . . .