Donnerstag, 8. Mai 2014

Schweinerouladen mit grünem Spargel...solange es noch Spargel gibt

Es gibt so Tage, da landet man bei einem bestimmten Rezept, ohne dass es eine Geschichte dazu gibt. Man sieht das Rezept und denkt: genau das ist es heute...ich denke, das kennt jeder...naja und so war es heute bei mir. Ich hab mich ein wenig bei den Spargelrezepten getummelt, sah dieses Rezept - Schweinerouladen mit grünem Spargel -  und wusste: das ist es für heute...fertig...keine Geschichte dazu und kein Hintergrund.

Zuerst würfelt man eine Zwiebel und schneidet ein paar getrocknete Tomaten in Streifen.
Dann klopft man 2 Schnitzel (wenn mehr mitessen natürlich mehr) sehr dünn und würzt sie vorsichtig mit Salz und Pfeffer (nicht zu viel Salz).
Die Schnitzel belegt man mit Parma- oder Serano-Schinken und mit einem Teil der Tomatenstreifen.
Dann werden die belegten Schnitzel zu Rouladen gerollt, mit Zahnstochern fixiert und in Pflanzenöl rundherum angebraten.
Die angebratenen Rouladen werden aus der Pfanne genommen und in dem Bratensatz werden die Zwiebeln, Speckwürfel (oder auch noch klein geschnittener Schinken) und die restlichen Tomatenstreifen angebraten.
Das Ganze wird dann mit etwas Weißwein und Brühe abgelöscht und kurz aufkochen gelassen.
Dann kommt etwa ein Päckchen Sahne dazu und man würzt die Sauce mit (wenig) Salz und Pfeffer.
Dann gibt man die Rouladen wieder dazu und lässt das Ganze etwa 20 Minuten köcheln. Dabei wendet man die Rouladen immer mal wieder.
Parallel dazu kocht man Reis und schneidet den Spargel in mundgerechte Stücke. Diese werden dann in Pflanzenöl angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das dauert etwa 15 Minuten.
Viele Mitmenschen würden dieses Essen mit einem Weißwein servieren...ich nicht...
Was soll ich sagen: ein unerhört leckeres Essen mit relativ wenig Aufwand zubereitet...was willl man mehr...so mag ich es...

Dienstag, 6. Mai 2014

Linguini mit grünem Spargel und Garnelen in Orangensauce - noch ist Spargelzeit

Solange noch Spargelzeit ist, sollte man das auch ausnutzen. Dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass ich eher grünen als weißen Spargel auf den Tisch bringe...es ist nicht so, als würde ich den weißen nicht mögen...aber ich finde er wird ein wenig überbewertet. Der grüne ist mir einfach lieber...so ist es halt...

Heute wollte ich ihn mit Linguini und Garnelen in Orangensauce servieren.

Zuerst lässt man etwa 300 ml Orangensaft auf die Hälfte einkochen. Das dauert ein paar Minuten.
Dabei muss man ein wenig auf die Hitze achten, denn der O-Saft geht genauso ab wie Milch und macht auch ne ähnliche Sauerei auf dem Herd.
Dann gießt man etwa ein halbes Päckchen Sahne an und würzt die Sauce mit Salz, Pfeffer und ein wenig Curry.
Während das Sößchen leise vor sich hin köchelt, wird der grüne Spargel in siedendem Salzwasser 2 Minuten gekocht und dann blanchiert.
Dann wird der Spargel in kleine Stücke geschnitten, ein paar Champignons werden geviertelt, 2 Knoblauchzehen fein gehackt und ein paar Garnelen bereit gestellt.
Die Champignons werden in Olivenöl angebraten und aus der Pfanne genommen.
Dann werden die Garnelen in Olivenöl angebraten, bevor der Knoblauch und der Spargel dazu kommen.
Zum Schluss gibt man die Champignons wieder in die Pfanne und würzt alles mit Salz und Pfeffer.
Während all dem hat man die Linguini (Spaghetti gehen wahrscheinlich auch) gekocht. Jetzt wird die Sauce unter die Linguini gemischt und mit dem Spargel-Garnelen-Champignon-Gemisch serviert.
Sehr lecker und gar nicht mal so viel Aufwand. Das Einzige, wofür man ein paar Minuten einplanen sollte, ist das einköcheln des Orangensaft. Also sehr empfehlenswert!

Sonntag, 4. Mai 2014

Filettopf mit Champignons

Es sollte heute einen Filettopf geben, das Rezept war auch ein Zufallstreffer....und ich hatte noch ein Stück Schweinefilet im Kühlschrank von letztens. Und das musste ja auch weg.

Das Schweinefilet wird gesalzen und gepfeffert, in einem Öl-Butter-Gemisch von allen Seiten angebraten, aus der Pfanne genommen und auskühlen gelassen.
In dem Bratfett werden dann Speckwürfel, 2 gewürfelte Zwiebeln und 1 grob gehackte Knoblauchzehe angebraten.
Dann kommen geviertelte Champignons dazu.
Wenn die Champignons schön angebraten sind, dann wird das ganze mit etwas Brühe abgelöscht, Sahne und Schmand (Creme fraiche geht natürlich auch) werden dazu gegeben und alles wird ein wenig einköcheln gelassen.
Man gibt jetzt etwa 1 TL Senf und 1 EL Tomatenmark dazu und schmeckt alles mit Pfeffer und wenig Salz ab...
...und lässt das Sößchen solange einköcheln, bis es die gewünschte Konsistenz hat.
Jetzt wird das ausgekühlte Filet in feine Streifen geschnitten...
...und in die Sauce gegeben.
Zum Schluss kommt noch Petersilie dazu...
...und man kann mit Reis, grünem Salat und nem Gläschen Rotwein servieren...
War sehr lecker und ist mir gut gelungen :-), aber irgendwie war ich beim Kochen nicht so richtig bei der Sache...wer den Blog schonmal verfolgt und die Fotostrecke ;-) sieht, der merkt, dass ich zumindest am Anfang nicht ganz auf der Höhe war und das ein oder andere Foto zu machen vergessen habe ;-)...lecker war's aber trotzdem...

Samstag, 3. Mai 2014

Hackfleisch und Gemüse im Blätterteigmantel - ein Resteessen

Heute war ich zu einem Brunch eingladen und wie das dann da so ist, isst man doch deutlich mehr, als man Hunger hat...
Ich hatte mich aber soweit im Griff, dass ich guten Gewissens auch noch über ein Abendessen nachdenken konnte.
Ein Blick in den Kühlschrank sagte mir, dass noch von der Gemüsemischung, die in die Kartoffeltaschen kam, und Blätterteig übrig ist. Ich hab noch Hackfleisch dazu gekauft und los ging's.

Zuerst hab ich das Hack krümelig gebraten (ohne Öl) und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt.
Dann kam die Gemüsemischung (bei dem Rezept mit den Kartoffelpäckchen steht, wie man sie macht) und gekochter Reis dazu.
Dann schmeckt man alles nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
Auf ein Stück Blätterteig wird eine Scheibe Parmaschinken gelegt, dann die Hackfleischmischung drauf und dann wird alles eingepackt...
 
Die Ränder werden mit Eiweiß verklebt und der Blätterteig mit Eigelb bestrichen (dafür einfach ein Ei trennen)...und bei 200 Grad Umluft für 25 Minuten in den Ofen geschoben.
Nach 25 Minuten kann serviert werden...am Besten mit einem grünen Salat.
Das war für ein spontanes Resteessen ganz lecker...und wenig Arbeit ;-)...auf jeden Fall gabs ein like ;-)

Freitag, 2. Mai 2014

Spaghetti in Steinpilz-Sahne-Sauce - ein Quickie am Herd

In der schon an anderer Stelle beschriebenen 3. Reihe im Vorratsregal hab ich doch noch ein - diesmal wirklich - letztes Glas mit getrockneten Steinpilzen aus der Jagd meines Alten Herrns gefunden. Die sollten denn heute auch ihre Bestimmung wiederum an Spaghetti, diesmal aber in Sahnesauce, finden.

Zuerst weicht man die getrockneten Steinpilze in lauwarmen Wasser mindestens 20 Minuten ein.
Dann brät man Speckwürfel ohne Öl an. Sie haben selber genug Fett ;-), wie man sieht.
Das Pilzwasser gießt man ab und fängt es auf. Die Pilze gibt man mit in den Topf und dünstet sie kurz mit.
Dann gibt man etwas von dem Pilzwasser und etwas Brühe dazu (wie viel hängt davon ab, wie viel Sauce man haben will) und lässt alles kurz köcheln.
Zum Schluss kommt ein Becher Schmand (Creme fraiche geht natürlich auch) dazu, das Ganze lässt man einkochen und schmeckt es mit Pfeffer ab.
Parallel dazu kocht man die Spaghetti und serviert dann mit einem Gläschen Rotwein...
Das war mal wieder so ein Essen aus der Kategorie einfach schnell und lecker...wer also getrocknete Steinpilze im Haus hat, sollte sich mal dieses Rezept genehmigen...lecker :-)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Schweinefilet mit Pesto im Schinken-Blätterteigmantel - ein Zufallstreffer voll ins Schwarze

Gestern bin ich ganz genüsslich meine Rezepte durchgegangen und hatte eigentlich gar keine richtige Meinung, was ich heute servieren wollte. Aber ich dachte mir, stöber doch einfach mal durch die Rezepte, da wird sich dir schon was aufdrängen. So bin ich dann am Schweinefilet mit Pesto im Schinken-Blätterteigmantel hängen geblieben. Und das war gut so, wie sich heute Abend herausstellen sollte ;-)...

Das Schweinefilet wird gesalzen und gepfeffert und kurz, aber scharf von allen Seiten in einem Gemisch aus Butter und Olivenöl angebraten, aus der Pfanne genommen und auskühlen gelassen.
Während das Filet auskühlt, bereitet man das Pesto zu.
Eine Knoblauchzehe, eine Peperoni, Basilikumblätter und Pinienkerne (kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten) werden mit Olivenöl (nicht zu viel) im Mixer zu nem Pesto verarbeitet.
Der Ofen wird auf 200 Grad Umluft vorgeheizt.
Jetzt nimmt man ein passendes Stück Blätterteig und belegt es mit Parmaschinken.
Das Filet wird darauf gelegt und mit dem Pesto eingestrichen.
Dann wird das Ganze im Blätterteig verpackt. Damit die Enden zusammen halten, verklebt man sie mit Eiweiß und pinselt dann das ganze Stück mit Eigelb ein (dafür einfach ein Ei trennen).
Jetzt geht das Ding für 25 Minuten in den Ofen...Am Besten direkt auf den Rost, damit der Blätterteig von unten nicht allzu matschig wird.
Ich habe grünen Spargel mit Champignons dazu serviert, genau wie vorgestern (da kann man auch nachlesen, wie's geht)...weil ich noch von der Vinaigrette übrig hatte.
 Nach 25 sieht das ganze so aus: von außen...
...und von innen:
Unglaublich, zart rosa und saftig...sensationell...serviert mit einem guten Rotwein und der Abend ist mein Freund...
Also, dass das ein leckeres Essen wird, damit hab ich schon irgendwie gerechnet. Aber ich fand es nicht nur lecker, ich fand es sensationell...das kommt mit in die Kategorie 'meine Highlights'.