Sonntag, 16. November 2014

Gebratener Aal in Rotwein-Sauce . . . Aal mal nicht geräuchert . . . hatte ich noch nie

Ich hatte noch 3 kleine Aale in der Tiefkühltruhe, die mir mein Fußballkumpel aus dem Rhein geangelt hat. Ich finde Aal ja geräuchert super lecker, aber ich wollte mal was anderes damit probieren. Ich habe Aal bisher immer nur geräuchert gegessen. Das sollte sich heute ändern. Ich wollte ihn anbraten und mit einem Rotweinsößchen servieren.

Zunächst stand ich vor dem Problem, dass der Aal gehäutet werden musste. Das hab ich ja auch noch nie gemacht. Aber zum Glück gibt es ja heutzutage youtube . . . da erfährt man auch, wie man einen Aal häutet. Also, wer das mal machen will und nicht weiß wie es geht: bei youtube gibt's ein ganz brauchbares Filmchen. Es hat dann auch genau so gut geklappt.
Die Aale werden in Stücke geschnitten, gesalzen und gepfeffert und dann in Mehl gewendet.
In Öl werden die Aalstücke kurz angebraten . . .
. . . und dann mit Rotwein und Fischfond aufgegossen (Verhältnis 2:1).
Man gibt ein paar EL Rote Beete-Saft, Thymian und Oregano dazu und lässt alles etwas einköcheln.
Mit kalten Butterstücken macht man die Sauce ein bisschen sämig . . .
. . . und gibt einen kleinen Schluck Balsamico-Essig dazu.
Nochmals lässt man das Sößchen etwas einköcheln, schmeckt mit Salz und Pfeffer ab . . .
. . . und serviert mit Salzkartoffeln und Feldsalat.
Alsooooo...lecker...eigentlich sogar sehr lecker. Trotzdem werde ich den nächsten Aal wieder räuchern und mit Bratkartoffeln oder einfach auf einem Brötchen essen . . .

Bienenstich . . . warum heißt das Ding eigentlich Bienenstich?

Irgendwie hatte ich die Tage einen ziemlichen Gusto auf ein Stück Bienenstich . . . natürlich zu ner Zeit, wo ich keinen herbekommen konnte. Ich hab also beschlossen, heute selber einen zu machen . . . was sich als gar nicht so kompliziert herausstellen sollte.

Zuerst hab ich 4 Eier mit 150 g Zucker und einem Tütchen Vanillezucker schaumig geschlagen. Vorher hab ich 100 g Mehl mit einem TL Backpulver vermischt, und dies dann unter die Zucker-Eiermasse gerührt. Zum Schluss hab ich noch eine Tüte Vanillepuddingpulver (das zum Kochen) untergerührt und den Teig in eine Springform gegeben.
Dann hab ich Mandelplättchen (ruhig großzügig sein) mit Zucker und Honig angeröstet.
Den Teig hab ich dann in den Ofen (175 Grad Ober- und Unterhitze) geschoben und als die Oberfläche ein bisschen fest war, die Mandeln darauf verteilt.
Ein paar Mandelplättchen sind trotzdem noch in den Teig eingesunken . . . naja, egal. Der Kuchen bleibt etwa 30 Minuten im Ofen.
Nach dem Auskühlen wird der Kuchen quer aufgeschnitten und eine Creme, die aus 2 Päckchen Sahne und Paradiescremepulver Vanille geschlagen wurde, wird auf dem Kuchen verstrichen.
Dann kommt der Deckel wieder drauf . . .
. . . und es kann mit einem Tässchen Kaffee serviert werden . . .
Seh rlecker und schnell und einfach . . . im Nachhinein hab ich mich gefragt, ob Bienenstich nicht aus einem Hefeteig gemacht wird . . . eigentlich doch schon, oder?
Völlig egal, auch mit dieser Biskuittvariante schmeckt das Ding total lecker . . . sehr empfehlenswert!

Mittwoch, 12. November 2014

Jägerklößchen mit Semmelknödel und Rotkohl - SO deutsch hab ich schon lange nicht mehr gekocht

Am Ende vom Tag hatte ich heute ein Essen rausgesucht, das so deutsch war, wie ich es lange nicht auf dem Teller hatte...Jägerklößchen mit Semmelknödel und Rotkohl...und nix aus der Packung ;-)

Natürlich muss alles parallel gemacht werden, aber ich schreibs hier mal hintereinander, sonst gibt das nur Chaos...

Zuerst die Semmelknödel:
Für etwa 200 g altbackene Brötchen rührt man ca. 250 ml Milch mit 2 Eiern zusammen, würzt mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und vermengt alles. Das Ganze lässt man dann etwa 20 Minuten ziehen.
Dann brät man eine fein gewürfelte Zwiebel in Butter an, lässt sie ein wenig auskühlen und gibt sie dazu...genauso wie eine gute Portion Petersilie und vermengt alles gut.
Dann formt man aus der Masse 6 Knödel...
...und gibt sie in ein Sieb, das in einem Topf mit kochendem Wasser hängt, so dass die Knödel im Dampf gegart werden (Deckel drauf).
Nach 30 Minuten sind sie fertig...

Der Rotkohl:
Zuerst würfelt man eine Zwiebel fein und schneidet einen Apfel in kleine Scheiben.
Der Rotkohl wird in feine Streifen geschnitten (der Strunk muss natürlich weg).
In Butter werden Zwiebelwürfel und Apfelscheiben mit einem EL Zucker angedünstet.
Der Rotkohl kommt dazu und wird direkt mit einem Schuss Essig übergossen, damit die Farbe erhalten bleibt.
Der Rotkohl wird etwa 10 Minuten gedünstet und dann mit Salz gewürzt. Außerdem kommen 1 bis 2 Nelken dazu...wie man es mag.
Jetzt gießt man etwa 250 ml Wasser dazu und lässt den Rotkohl etwa 45 Minuten köcheln.
Nach 45 Minuten sollte der Rotkohl so weich gekocht sein, wie man ihn mag.


Die Jägerklößchen:
500 g gemischtes Hackfleisch wird mit einem Ei, zwei EL Paniermehl und einer fein gewürfelten Zwiebel, Salz und Pfeffer vermischt.
Aus der Masse werden kleine Klößchen geformt.
In einer Pfanne wird ein gutes Stück Butter geschmolzen und mit Mehl verrührt und anbraten gelassen.
Dann rührt man nach und nach einen Liter Wasser ein, so dass eine gleichmäßige Sauce entsteht. Diese wird mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Jetzt gibt man getrocknete Pilze dazu, so viele, wie man halt mag...
...und zum Schluss die Hackklößchen.
Bei geschlossenem Deckel lässt man auch die etwa 30 Minuten garen.
...und schon kann serviert werden...
Also war sehr lecker...und meine Große meinte: endlich mal wieder was, wonach ihr nicht der Rachen brennt...sie hätte nix gegen deutsches Essen...ich auch nicht...aber nicht nur ;-)...
Leider wird so ein Essen ja inzwischen auch vollständig aus der Konserve angeboten...als Ganzes in einer Schale für die Mikrowelle...also mal ganz ehrlich: da müsste ich brechen und würde deutsches Essen auch doof finden...aber so ist es sehr lecker .-)...sehr zu empfehlen...

Montag, 10. November 2014

Ganzer Lachs aus dem Ofen

Ich hatte noch einen ganzen Lachs in der Tiefkühltruhe und den Wunsch meiner Großen nach mehr Fisch im Ohr...also gabs heute diesen ganzen Lachs...in Alufolie im Ofen gegart.

Der Lachs wird innen und außen mit Salz und Pfeffer gewürzt. Innen kommen 2 Scheiben Zitrone und etwas Dill rein und 3 Butterflocken.
Auf ein Stück Alufolie werden 2 Scheiben Zitrone und 3 Butterflocken gelegt.
Da kommt der Fisch drauf und auf den Fisch wiederum 2 Scheiben Zitrone und 3 Butterflocken...
Dann wird die Alufolie gut verschlossen und der Fisch kommt für etwa 50 bis 55 Minuten (1 kg Fisch) bei 200 Grad in den Ofen.
Serviert wird er dann mit Petersilienkartoffeln und Feldsalat.
Sehr lecker und null Aufwand...so mag ich das :-)