Montag, 22. August 2016

Mediterranes Hähnchenbrust-Gemüse-Blech mit Joghurt-Minz-Sauce

Auch wenn das Wetter gerade zu vergessen scheint, dass es noch August und noch keinesfalls November ist, habe ich ein mediterrane Hähnchenbrust-Gemüse-Blech serviert. Das Ganze hab ich zwar nicht auf dem Backblech, sondern in einer Auflaufschale gemacht, aber auf einem Backblech geht's genauso gut und dann passt auch der Name wieder ;-).

Zuerst schneidet man je 2 rote und 2 gelbe Paprika in essbare Stücke, 4 Tomaten und 4 Zwiebeln werden geachtelt und 6 Kartoffeln in Spalten geschnitten.
Das Gemüse wird dann mit Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence und Olivenöl vermengt und in eine Auflaufform gegeben.
Dann würzt man Hähnchenbrustfilets mit Salz und Pfeffer, wickelt sie in Schinkenspeck ein und legt sie auf das Gemüse.
Das Ganze geht dann für etwa 40 Minuten in den Ofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Währenddessen verrührt man Joghurt mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer und gibt frische gehackte Minze dazu.
Alles zusammen kann man dann servieren.
Sehr sommerlich und sehr lecker . . . schmeckt auch bei schwer bedecktem Himmel und nur 20 Grad.

Sonntag, 21. August 2016

Pljeskavica - Frikadellen mit viel Paprika

Wie gesagt, wenn man im Urlaub in Kroatien Selbstversorger ist, dann kommt nach meinem Dafürhalten auch was kroatisches auf den Tisch. Deshalb hab ich dann mal Pljeskavica serviert. Im Grunde sind das Frikadellen mit viel Paprika . . . ziemlich viel Paprika . . .

Zuerst vermengt man 1 Ei, 2 EL Paniermehl, 1 gewürfelte Zwiebel, 2-3 gehackte Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, 1 EL Gemüsebrühepulver, 3 EL Paprika rosenscharf mit 150 ml Wasser.
Dann mengt man 1 kg gemischtes Hackfleisch unter . . .
. . . und formt dann die Pljeskavicas, ca. 2 cm dick.
In Olivenöl brät man sie dann von beiden Seiten straff an . . .
. . . und serviert mit angebratenen Paprikaschoten, Reis und Ajvar.
Sehr lecker. Mehr braucht an dazu nicht zu sagen. Die dominante Paprikanote in den Pljeskavicas ist richtig gut und eben auch mal ne angenehme Abwechslung zu unseren Frikas

Samstag, 20. August 2016

Fisch - ich weiß nur nicht, was für einer

Und nochmal ein Fisch aus der Adria. Dummerweise weiß ich aber nicht was das für ein Tier ist. Nur so viel: fangfrisch aus der Adria, wieder mit der Harpune gefangen und wieder etwa 1,5 kg schwer. Wer weiß, was das für ein Fisch ist, der kann es mir ja mal mitteilen :-) . . . diesmal hab ich ihn gegrillt.

Zuerst habe ich den Fisch mit einer Marinade aus Olivenöl, 6 Knoblauchzehen, Salz und Cayennepfeffer innen und außen mariniert und einige Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Dann kam er klassisch auf den Holzkohlegrill, dazu ein paar gegrillte rote Paprika und Kartoffeln und fertig ist die Geschichte.
Diesmal hat das auch mit der Haut geklappt. Irgendwas hab ich richtiger gamacht, als bei dem Wolfsbarsch letzthin.

Der Fisch war super lecker, besser noch als der Wolfsbarsch . . . und das ist ja schonmal gar nicht so einfach. Und die Marinade kann ich nur empfehlen.

Eine Bekannte hat mir heute morgen per Whats App dieses Bild geschickt und das Rätsel damit wohl gelöst:
. . . nur das mit der durchschnittlichen Fleischqualität kann ich nicht bestätigen.

Freitag, 19. August 2016

Kroatischer Bauerntopf

Wenn man schon in Kroatien Selbstversorger ist, dann sollte meiner Meinung nach auch was kroatisches auf den Tisch kommen . . . einfach nur für das Gefühl. Schweinebraten mit Kartoffelpüree passt da irgendwie nicht. Deshalb ist es der kroatische Bauerntopf geworden.

Zuerst würfelt man 1 große Zwiebel und dünstet sie in Olivenöl an.
Dann gibt man 500 g Hackfleisch dazu und brät es krümelig. Das ganze würzt man mit Salz, Pfeffer, Oregano, scharfem Paprikapulver (reichlich) und Paprika edelsüß (auch reichlich).
Zu dem Ganzen gibt man dann je 1 rote und grüne in essbare Stücke geschnittene Paprika, 2 in Scheiben geschnittene Möhren, 2 gehackte Knoblauchzehen, 3 in Stücke geschnittene Tomaten und 3 Kartoffeln, ebenfalls in Stücke geschnitten.
Dazu kommen 2 Lorbeerblätter, 2 Rosmarinzweige, das Ganze wird mit Gemüsebrühe aufgegossen, 30-40 Minuten köcheln gelassen, abgeschmeckt und serviert.
Wer will, kann in einer Tasse etwas Mehl mit Wasser vermengen und das Gemisch dann zum Andicken unterrühren. Oder man nimmt etwas Tomatenmark. Geht auch.
Egal wie, es war super lecker . . . wie so ein Eintopf eben lecker ist.
Sehr empfehlneswert.

Donnerstag, 18. August 2016

Gebratener Wolfsbarsch mit Bratkartoffeln - fangfrisch aus der Adria

Im Urlaub in Kroatien hab ich einen dicken Wolfsbarsch gekriegt. 1,5 kg mit der Harpune gefangen und praktisch fangfrisch in meine Küche. Zum Glück hat der nette Mensch, der ihn gefangen und mir verkauft hat, ihn auch ausgenommen.

Zuerst hab ich eine Marinade aus dem Saft von 3 Zitronen, 6 Knoblauchzehen, Salz und Cayennepfeffer und gehackter glatter Petersilie gemacht.
Damit hab ich den Fisch von innen und außen mariniert und ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Auf dem Felgengrill hab ich dann Bratkartoffeln angebraten und anschließend den Fisch dazu gegeben.
Beim Umdrehen passierte natürlich, was passieren musste: irgendwie hab ich das mit der Haut nicht so gut hingekriegt und das Biest war nackig ;-).
Geschmeckt hat er aber trotzdem sensationell gut. Fertig. Und die Bratkartoffeln dazu auch.

Sonntag, 24. Juli 2016

Gebackenes Eis . . . mal wieder ein Nachtisch

Auf Empfehlung eines Bekannten habe ich mal wieder einen Nachtisch servieren wollen, gebackenes Eis. Scheint ja erstmal ein Widerspruch in sich zu sein, funktioniert aber. Oder um es mit Peter Lustig zu sagen: hört sich seltsam an, ist aber so.

Erstmal macht man einen Obstsalat.
Dann schneidet man einen Wiener Boden so parat, dass ein Block Vanilleeis draufpasst.
Der Obstsalat wird nun rundherum und oben drauf gelegt. An den Seiten muss man ihn ein wenig ins Eis drücken. Das geht eigentlich ganz gut.
Dann wird das Ganze in vorher vorbereitete Wiener Boden-Platten eingepackt und über Nacht in die Tiefkühltruhe gestellt.
Zu guter Letzt wird Eischnee (mit Vanillezucker und Zucker) geschlagen, um die ganze Geschichte drumherum gestrichen . . .
. . . und das ganze Ding kommt für einige Minuten in den Ofen (ca. 200 Grad, eher weniger, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt)
Also hörte sich gut an, sah auch gut aus, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht. Vielleicht hab ich es auch nicht ganz richtig gemacht. Ich hatte den Ofen etwas heißer, so dass das Baiser vielleicht zu schnell dunkel war und die Früchte innen noch nicht richtig aufgetaut waren. Sollte ich das nochmal machen, versuche ich es mit 180 Grad . . .

Samstag, 23. Juli 2016

Kubanische Reispfanne

Ich wollte mir gestern die Möglichkeit offenlassen, ggf. den Felgengrill zum Einsatz zu bringen, wenn das Wetter entsprechend wäre. Leider war das Wetter aber felgengrillungeeignet, also musste ich herkömmlich mit dem Herd in der Küche arbeiten. Deswegen bin ich mal wieder bei einem Pfannengericht gelandet, diesemal bei einer kubanischen Reispfanne.

Zuerst schneidet man 3-4 Schnitzel in feine Streifen, rührt eine Marinade aus 1 EL Honig, 2 EL Soja-Sauce und 1 EL getrocknetem Oregano an . . .
. . . und legt das Fleisch für einige Stunden in dieser Marinade ein.
Man hackt dann 2-3 Knoblauchzehen und würfelt 1 große Zwiebel.
Die Zwiebeln und der Knoblauch werden in Öl angedünstet, . . .
. . . bevor man dann das Fleisch mit der Marinade dazu gibt und gut anbrät.
Dann gibt man 1-2 TL Chilipaste dazu, . . .
. . . 1 Dose Pizzatomaten, . . .
. . . und etwa 200 g Reis.
Man gießt dann Gemüsebrühe an und legt einen Deckel auf die Pfanne. Gelegentlich rührt man um und/oder gießt Brühe nach, solange bis der Reis gar ist.
Zum Schluss gibt man 1 Dose weiße Bohnen dazu, . . .
. . . schmeckt das Ganze mit Chilipaste, Salz und Pfeffer ab und serviert.
Einfach und lecker. Fertig. Ob der Kubaner das so isst, das sei mal dahin gestellt, aber es war lecker.
Ein empfehlenswertes Essen für die all-day-collection . . .

Freitag, 22. Juli 2016

Pizza und Flammkuchen aus der Badewanne

Ich hatte Freunde eingeladen und wollte den Badewannen-Pizzaofen jetzt auch mal mit Pizza einweihen. Mit Flammkuchen hatte ich das Ganze ja schon ausprobiert, aber mit Pizza eben noch nicht.

Für den Flammkuchen verknetet man 600 g Mehl mit 250 ml Mineralwasser, 2 TL Salz und 8 EL Öl.
Dann wird der Teig sehr dünn ausgerollt, mit Creme fraiche bestrichen, mit roten Zwiebelringen und gebratenen Baconscheiben oder auch Baconwürfeln belegt, bzw. mit roten Zwiebelringen und geräuchertem Lachs, für einige Minuten in den Pizzaofen gegben und fertig.
Für die Pizza macht man zunächst aus 500 g Mehl, 1 Hefewürfel, 250 ml lauwarmen Wasser, 1 EL Salz, 1 EL Zucker und 2 EL Olivenöl einen Hefeteig.
Ich habe dafür den Hefewürfel in etwas Wasser aufgelöst und dann alle Zutaten in den Brotbackautomaten gegeben, der mir dann ohne Aufwand den perfekten Hefeteig gemacht hat.
Dann teilt man den Teig in 2 gleichgroße Portienen rollt ihn rund aus, bestreicht ihn mit einer Mischung aus passierten Tomaten und etwas Oregano, belegt ihn z.B. mit Salami oder Thunfisch und Zwiebelringen, gibt eine Mischung aus geriebenem Gouda und Mozzarella darüber und ab in den Badewannen-Pizzaofen.
Man kann aus dem Teig auch 3 Pizzen machen. Ich hab 33-cm-Bleche.
Also, sowohl der Flammkuchen, als auch die Pizzen waren sensationell.