Nachdem sich meine Kleine vom Abendessen abgemeldet hatte . . . sie wollte auf ein Konzert eines Freundes . . . konnte ich mal die guten Gewissens die Frikadellen nach Jäger-Art machen. Sie hasst ja Champignons. Natürlich hätte sie sie auch rausfischen können, aber es ist doch schöner, wenn alle am Tisch zufrieden sind.
Zuerst würfelt man eine Zwiebel und hackt eine Knoblauchzehe. Beides dünstet man in Öl an, nimmt es dann aus der Pfanne und lässt es abkühlen.
Währenddessen vermengt man 400 g Hackfleisch mit 3 EL Paniermehl, 1 Ei, 1 EL scharfem Senf, 1 TL Salz und Pfeffer. Zudem mengt man die abgekühlten Zwiebeln unter.
Aus der Hackfleischmasse formt man etwa 5 Frikadellen und schlägt sie in 2 über Kreuz gelegte Baconstreifen ein.
In der Pfanne, in der die Zwiebeln angebraten wurden, brät man nun die Frikadellen aus. Zusätzliches Öl braucht es eigentlich nicht.
Währenddessen achtelt man eine Zwiebel, schneidet ein rote Paprika in Streifen und viertelt ein paar Champignons.
Die Frikas werden aus der Pfanne genommen und bei etwa 80 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen gegeben.
Im Bratfett wird nun das Gemüse angedünstet.
Dann gibt man etwa 1 EL Tomatenmark dazu . . .
. . . und etwa 200 ml Fleischbrühe . . .
. . . und 1 TL Speisestärke in Wasser eingerührt, um das Ganze etwas zu binden. Mit Paprikapulver und Cayennpfeffer wird das Sößchen gewürzt.
Dann kommen die Frikas nochmal mit in die Pfanne . . .
. . . und dann wird mit Reis serviert.
Saulecker! Fertig!
Freitag, 25. September 2015
Buchteln mit Pflaumenmus bzw. Apfelfüllung - man will ja die Auswahl haben ;-)
Manche nennen die Dinger Buchteln, manche Rohrnudeln und bestimmt gibt es auch noch weitere regionale (originelle) Bezeichnungen für die Dinger. Eigentlich ja nur ein Hefeteig mit irgendeiner Füllung . . . in diesem Fall Pflaumenmus und Apfel . . . getrennt natürlich: es gab welche mit Pflaumenmus und welche mit Apfelfüllung.
Zuerst macht man aus 50 g geschmolzener Butter, 250 ml lauwarmer Milch, 500 g Mehl, 1 Ei, 1 Würfel zerkrümelter frischer Hefe, 50 g Zucker und 1 Prise Salz einen Hefeteig. Ich habe das mal wieder den Brotbackautomaten erledigen lassen, mit dem Programm 'nur Teig'.
Wenn der Hefeteig fast fertig ist, schält man 1 Apfel, entkernt und würfelt ihn, gibt ein wenig Zimt und 1/2 TL Zitronensaft dazu.
Man nimmt dann etwas Teig, formt eine Scheibe daraus, drückt in die Mitte eine kleine Mulde und gibt die Apfelstückchen . . .
. . . oder 2 TL Pflaumenmus hinein.
Dann macht man daraus eine Kugel, so dass die Apfelstückchen, bzw. das Pflaumenmus darin eingeschlossen ist. Die Kugeln gibt man dann in eine Auflaufform.
Bei 50 Grad Ober- und Unterhitze kommen diese Buchteln dann für ca. 15 Minuten in den Ofen.
Währenddessen erhitzt man kurz 125 ml Milch mit 50 g Butter und 20 g Zucker . . .
. . . und gießt das Gemisch dann über die Buchteln.
Der Ofen wird auf 200 Grad erhitzt (Ober- und Unterhitze) und die Buchteln kommen für etwa 30 Minuten dort hinein.
Mit Vanillesauce können die Buchteln dann serviert werden.
Geschmeckt haben sie phantastisch. Man kam am Tisch zu der Meinung, dass die mit Pflaumenmus noch besser waren, als die mit den Äpfeln. Damit wäre der Auftrag für das nächste Mal aso auch direkt formuliert ;-) . . .
Zuerst macht man aus 50 g geschmolzener Butter, 250 ml lauwarmer Milch, 500 g Mehl, 1 Ei, 1 Würfel zerkrümelter frischer Hefe, 50 g Zucker und 1 Prise Salz einen Hefeteig. Ich habe das mal wieder den Brotbackautomaten erledigen lassen, mit dem Programm 'nur Teig'.
Wenn der Hefeteig fast fertig ist, schält man 1 Apfel, entkernt und würfelt ihn, gibt ein wenig Zimt und 1/2 TL Zitronensaft dazu.
Man nimmt dann etwas Teig, formt eine Scheibe daraus, drückt in die Mitte eine kleine Mulde und gibt die Apfelstückchen . . .
. . . oder 2 TL Pflaumenmus hinein.
Dann macht man daraus eine Kugel, so dass die Apfelstückchen, bzw. das Pflaumenmus darin eingeschlossen ist. Die Kugeln gibt man dann in eine Auflaufform.
Bei 50 Grad Ober- und Unterhitze kommen diese Buchteln dann für ca. 15 Minuten in den Ofen.
Währenddessen erhitzt man kurz 125 ml Milch mit 50 g Butter und 20 g Zucker . . .
. . . und gießt das Gemisch dann über die Buchteln.
Der Ofen wird auf 200 Grad erhitzt (Ober- und Unterhitze) und die Buchteln kommen für etwa 30 Minuten dort hinein.
Mit Vanillesauce können die Buchteln dann serviert werden.
Geschmeckt haben sie phantastisch. Man kam am Tisch zu der Meinung, dass die mit Pflaumenmus noch besser waren, als die mit den Äpfeln. Damit wäre der Auftrag für das nächste Mal aso auch direkt formuliert ;-) . . .
Montag, 21. September 2015
Chicken Nuggets, doppelt paniert - KFC lässt grüßen
Heute sollte es Chicken Nuggets geben . . . und zwar im KFC-Style: doppelt paniert mit Cornflakes. Ich war gespannt und hab meiner Kleinen, die am Nachmittag in der Stadt shoppen war, schon mal mit auf den Weg gegeben, dass sie sich nicht zu viel fast food genehmigen sollte ;-).
Am Tag vorher schneidet man 500 g Hähnchenbrust in nicht zu dünne Streifen und legt sie in eine Mischung aus 500 ml Buttermilch und Tabasco ein. Mit dem kann man ruhig großzügig sein.
Das Ganze lässt man dann über Nacht im Kühlschrank ziehen.
Tags darauf gießt man dann die Buttermilch ab.
Man verrührt jetzt 500 ml Milch mit 2-3 Eiern, je nach Größe.
Außerdem vermengt man 125 g Mehl mit 250 g Paniermehl und 150 g zerkrümelten Cornflakes. Darunter mischt man eine großzügige Portion Pfeffer und 2 TL Salz, event. auch etwas mehr.
Dann zieht man die Hähnchenstreifen durch das Milch-Ei-Gemisch und dann durch die Cornflakes-Mischung.
Wenn man das einmal gemacht hat, macht man es genau noch einmal. Also die schon panierten Hähnchenstücke nochmal durch die Milch und nochmal durch die Cornflakes ziehen.
Entweder werden die Nuggets jetzt in der Friteuse frittiert oder in einer hohen Pfanne mit etwa 1,5 Liter Öl (ca. 8 Minuten).
Auf einem Küchenkrepp lässt man sie dann kurz abtropfen . . .
. . . und serviert sie mit Pommes, süß-saurer Sauce und einer eiskalten Coke . . . fast food halt ;-).
Puh . . . sehr lecker . . . und angeblich besser als bei KFC (ist das ein Lob oder sollte das eher selbstverständlich sein?) . . . aber danach brauchte ich erstmal einen Kräuterbitter. Ich denke, ich habe den Tag mit einem Kalorienplus abgeschlossen. Aber lecker war's . . . sehr sogar :-) . . . und unglaublich knusprig waren die Dinger: das Geheimnis liegt in der Doppelpanierung ;-).
Am Tag vorher schneidet man 500 g Hähnchenbrust in nicht zu dünne Streifen und legt sie in eine Mischung aus 500 ml Buttermilch und Tabasco ein. Mit dem kann man ruhig großzügig sein.
Das Ganze lässt man dann über Nacht im Kühlschrank ziehen.
Tags darauf gießt man dann die Buttermilch ab.
Man verrührt jetzt 500 ml Milch mit 2-3 Eiern, je nach Größe.
Außerdem vermengt man 125 g Mehl mit 250 g Paniermehl und 150 g zerkrümelten Cornflakes. Darunter mischt man eine großzügige Portion Pfeffer und 2 TL Salz, event. auch etwas mehr.
Dann zieht man die Hähnchenstreifen durch das Milch-Ei-Gemisch und dann durch die Cornflakes-Mischung.
Wenn man das einmal gemacht hat, macht man es genau noch einmal. Also die schon panierten Hähnchenstücke nochmal durch die Milch und nochmal durch die Cornflakes ziehen.
Entweder werden die Nuggets jetzt in der Friteuse frittiert oder in einer hohen Pfanne mit etwa 1,5 Liter Öl (ca. 8 Minuten).
Auf einem Küchenkrepp lässt man sie dann kurz abtropfen . . .
. . . und serviert sie mit Pommes, süß-saurer Sauce und einer eiskalten Coke . . . fast food halt ;-).
Puh . . . sehr lecker . . . und angeblich besser als bei KFC (ist das ein Lob oder sollte das eher selbstverständlich sein?) . . . aber danach brauchte ich erstmal einen Kräuterbitter. Ich denke, ich habe den Tag mit einem Kalorienplus abgeschlossen. Aber lecker war's . . . sehr sogar :-) . . . und unglaublich knusprig waren die Dinger: das Geheimnis liegt in der Doppelpanierung ;-).
Burritos - auf Bestellung der Kleinen
Meine Kleine hat letzthin mal angemerkt, dass sie es total dufte fände, wenn es bei uns auch mal Burritos gäbe . . . da müsste sich doch was machen lassen. Und das Ganze mit einem hinreißenden Augenklimpern und schon war die Speisekarte geschrieben.
Nun gut, zunächst schneidet man 2 rote Paprika in kleine Würfel und würfelt 1 Zwiebel nicht zu fein.
Dann brät man Rinderhack an und würzt es mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel.
Wenn das Fleisch angebraten ist, kommen die Zwiebel- und Paprikawürfel dazu und man lässt das Ganze mit geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten auf mittlerer Flamme schmoren.
Dann gibt man eine Dose Mais (abgegossen) und eine Dose Kidneybohnen (auch abgegossen) dazu . . .
. . . und etwa 2 EL Tomatenmark und etwas Mexican Salsa (wenn man hat).
Eine Prise Zucker dazu und alles etwas einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel schmeckt man die Mischung ab.
Dann gibt man die Tortillas kurz in den Ofen und bestreut sie dann mit geriebenem Käse.
In die Mitte kommt die Fleischfüllung . . .
. . . das Ganze wird eingerollt, die offenen Enden eingeschlagen und mit Käse und Chili-Sauce überzogen in eine Auflaufform gegeben.
Die geht dann für etwa 10 Minuten bei 200-220 Grad (Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) in den Ofen.
Nach 10 Minuten (wenn der Käse geschmolzen ist) kann serviert werden.
Also gut: die Kleine war sehr zufrieden, für meinen Geschmack hätte etwas mehr Sauce am Fleisch sein können und überhaupt finde ich, dass die mexikanische Küche immer ein wenig überschätzt wird. Die Würzung war sehr gut, aber alles in allem hat es die Kleine mehr gefreut, als mich ;-).
Nun gut, zunächst schneidet man 2 rote Paprika in kleine Würfel und würfelt 1 Zwiebel nicht zu fein.
Dann brät man Rinderhack an und würzt es mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel.
Wenn das Fleisch angebraten ist, kommen die Zwiebel- und Paprikawürfel dazu und man lässt das Ganze mit geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten auf mittlerer Flamme schmoren.
Dann gibt man eine Dose Mais (abgegossen) und eine Dose Kidneybohnen (auch abgegossen) dazu . . .
. . . und etwa 2 EL Tomatenmark und etwas Mexican Salsa (wenn man hat).
Eine Prise Zucker dazu und alles etwas einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel schmeckt man die Mischung ab.
Dann gibt man die Tortillas kurz in den Ofen und bestreut sie dann mit geriebenem Käse.
In die Mitte kommt die Fleischfüllung . . .
. . . das Ganze wird eingerollt, die offenen Enden eingeschlagen und mit Käse und Chili-Sauce überzogen in eine Auflaufform gegeben.
Die geht dann für etwa 10 Minuten bei 200-220 Grad (Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) in den Ofen.
Nach 10 Minuten (wenn der Käse geschmolzen ist) kann serviert werden.
Also gut: die Kleine war sehr zufrieden, für meinen Geschmack hätte etwas mehr Sauce am Fleisch sein können und überhaupt finde ich, dass die mexikanische Küche immer ein wenig überschätzt wird. Die Würzung war sehr gut, aber alles in allem hat es die Kleine mehr gefreut, als mich ;-).
Sonntag, 20. September 2015
Friesentörtchen - en miniature
Die Mädels stehen ja so auf Blätterteiggebäck und da wollte es der Zufall, dass ich auf diese Mini-Friesentörtchen gestoßen bin.
Blätterteig hab ich seit geraumer Zeit immer im Haus, so dass ich spontan eben diese Mini-Friesentörtchen machen konnte.
Zuerst sticht man mit einem Glas Kreise aus dem Blätterteig aus - ne gerade Anzahl, bestreicht sie mit einem verquirlten Ei und die Hälfte davon bestreut man mit Hagelzucker.
Die Blätterteigkreise gibt man für 10 Minuten in den Ofen (200 Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) und lässt sie dann gut auskühlen.
Dann nimmt man die ohne Hagelzucker und dreht sie um, so dass die flache Seite nach oben liegt . . .
. . . und bestreicht diese Seite mit etwas Pflaumenmus.
Dann noch ein bisschen geschlagene Sahne (mit Vanillezucker geschlagen) drauf . . .
. . . Deckel drauf . . .
. . . und mit nem Käffchen servieren.
Ein cooles Gebäck . . . sehr einfach und schnell gemacht und schmeckt total lecker. Bestimmt geht es auch, dass man statt Pflaumenmus Marmelade oder auch Nutella nimmt. Werde ich bestimmt beim nächsten Mal mal ausprobieren ;-) . . .
Blätterteig hab ich seit geraumer Zeit immer im Haus, so dass ich spontan eben diese Mini-Friesentörtchen machen konnte.
Zuerst sticht man mit einem Glas Kreise aus dem Blätterteig aus - ne gerade Anzahl, bestreicht sie mit einem verquirlten Ei und die Hälfte davon bestreut man mit Hagelzucker.
Die Blätterteigkreise gibt man für 10 Minuten in den Ofen (200 Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) und lässt sie dann gut auskühlen.
Dann nimmt man die ohne Hagelzucker und dreht sie um, so dass die flache Seite nach oben liegt . . .
. . . und bestreicht diese Seite mit etwas Pflaumenmus.
Dann noch ein bisschen geschlagene Sahne (mit Vanillezucker geschlagen) drauf . . .
. . . Deckel drauf . . .
. . . und mit nem Käffchen servieren.
Ein cooles Gebäck . . . sehr einfach und schnell gemacht und schmeckt total lecker. Bestimmt geht es auch, dass man statt Pflaumenmus Marmelade oder auch Nutella nimmt. Werde ich bestimmt beim nächsten Mal mal ausprobieren ;-) . . .
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