Samstag, 23. Januar 2016

Mit Schafskäse gefüllte Frikadellen - ist das schon griechisch?

Irgendwie hab ich ne Hackfleischwoche. Diesmal waren es mit Schafskäse gefüllte Frikadellen. Kann man sie deswegen schon 'griechische Art' nennen?
Egal, ich hatte da Lust drauf. Zudem hatte ich noch von diesen Gemüsepuffern von letztens welche im Kühlschrank, so dass ich mich um Beilagen nicht kümmern musste.

Zuerst würfelt man 1 Zwiebel und hackt 1-2 Knoblauchzehen.
Dann vermengt man 500 g gemischtes Hackfleisch mit 2 Eiern, Paniermehl, Oregano, Majoran, Rosmarin, Salz, Pfeffer und den Zwiebeln und dem Knoblauch.
Das Hackfleisch lässt man dann etwa 20 Minuten im Kühlschrank durchziehen.
Dann nimmt man etwas von dem Hackfleisch in die Hand, drückt eine Mulde hinein und legt dorthinein ein Stück Feta. Dann umschließt man den Feta mit dem Hackfleisch.
In Öl werden die Frikadellen dann auf kleiner Flamme angebraten . . .
. . . und beispielsweise mit Gemüsepuffer oder Salzkartoffeln, etwas Zaziki und einem grünen Salat serviert.
Sehr lecker und sehr einfach. Absolut zu empfehlen.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mettklößchen in Weinbrand-Rahm-Sauce

Nachdem der Hackbraten am Wochenende mal wieder so großartig war, wollte ich in diesem Sektor bleiben und hab die Tage danach gleich mal diese Mettklößchen in Weinbrand-Rahm-Sauce gemacht. Mett ist ja nun nicht gleich Hackfleisch, aber trotzdem irgendwie verwandt und ich hatte hohe Erwartungen :-).

Zuerst würzt man etwa 400 g Schweinemett mit einer guten Portion Cayennepfeffer - je nachdem, wie scharf man es halt mag.
Aus dem gewürzten Mett (ggf. gibt man noch Salz und Pfeffer dazu) formt man kleine Klößchen, würfelt eine Zwiebel und hackt 1-2 Knoblauchzehen.
Die Zwiebeln werden in Öl angedünstet, bevor . . .
. . . man den Knoblauch dazu gibt.
Dann bestreut man das Ganze mit 1 EL Mehl, lässt es kurz anschwitzen . . .
. . . und würzt dann mit 1 TL Zucker, 1 TL Senf und 2 TL gekörnter Brühe.
Mit etwa 200 ml Wasser wird das Ganze aufgegossen und etwas köcheln gelassen.
Dann gibt man einen großzügigen Schluck Weinbrand dazu . . .
. . . und etwa 1 Becher Creme fraiche.
Man lässt das Ganze etwas einköcheln und schmeckt schon mal ab. Allerdings kein Salz dazu geben.
Jetzt werden die Mettklößchen in die Sauce gegeben und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten ziehen gelassen.
Mit Salzkartoffeln und einem grünen Salat kann man das Ganze servieren.
Formidable. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht :-). Meine Kleine war erstaunt, wie deutlich man den Unterschied zwischen dem Mett und gewürztem Hackfleisch schmeckt. Aber auch sie fand es sehr lecker.
Also: sehr empfehlenswert und kein großer Aufwand.

Sonntag, 17. Januar 2016

Hackbraten mit Kartoffelkruste und Zucchini-Möhren-Puffer

Irgendwie hat alles was ich in diesem Jahr bis jetzt gekocht habe, ganz gut geschmeckt, aber außer den gebratenen Salatherzen war bisher nix dabei, wo ich sagen würde: Halleluja, das war mal was...
Irgendwie wollte ich das gestern ändern und zwar mit einem Hackbraten mit Kartoffelkruste und Zucchini-Möhren-Puffern.

Zuerst würfelt man eine Zwiebel fein und hackt 2 Knoblauchzehen. Außerdem schneidet man einige getrocknete Tomaten in feine Streifen.
Dann vermengt man 500 g Rinderhack mit 2 Eiern, Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, etwas Zimt, den Zwiebeln, dem Knoblauch, den getrockneten Tomaten und 1-2 EL Senf.
Wenn alles vermengt ist, gibt man so viel Paniermehl dazu, dass das Ganze eine Masse gibt, die nicht sofort auseinander fällt, wenn man die zu einem Hackbraten formen will.
Zum Schluss mengt man gekochten und ausgekühlten Reis unter (etwa einen halben Kochbeutel) und formt einen Hackbraten aus der Masse (in einer Auflaufform).
Dann reibt man 3 mittlere Kartoffeln grob, drückt sie aus und salzt sie gut.
Mit den Kartoffelraspeln wird der Hackbraten dann ummantelt und in den Ofen geschoben (190 Grad, Umluft, vorgeheizt).
Dort bleibt er etwa 1 Stunde.
Währendessen raspelt man 2 Zucchini und etwa 200 - 300 g Möhren. Man mengt 1 TL Salz unter und lässt alles etwa 15 Minuten stehen. Dann gibt man die Raspeln in ein feines Sieb und drückt sie gut aus.
 
Dann mengt man eine fein gewürfelte Zwiebel unter, . . .
. . . 1 Ei, Salz und Pfeffer und so viel Mehl, dass man den Eindruck hat, dass die Masse in der Pfanne dann gut bindet und nicht alles auseinander fällt.
Dann brät man immer 1 EL der Masse als Puffer in Öl an.
Mit dem Hackbraten wird das Ganze dann serviert.
Es wurde empfohlen, dazu Zaziki zu reichen, aber das halte ich für keine so gute Idee. Also ich hab's dann weggelassen. Der feine Geschmack der Puffer wird dadurch komplett überdeckt und zu dem Hackbraten passt es auch nur bedingt.
Aber: das war mal wieder so richtig lecker. Sowohl die Zucchini-Möhren-Puffer, wie auch der Hackbraten. Sehr empfehlenswertt.

Montag, 11. Januar 2016

Gebratene Salatherzen - das war ja mal sowas von lecker

Ich hatte zufällig das Rezept von den gebratenen Salatherzen gesehen und kam zu dem Schluss, dass man auch sowas mal probieren sollte. Letzthin war ich ja so begeistert von dem angebratenen Wirsing, dass ich guten Mutes war, als ich das Rezept sah.
Ich wollte die gebratenen Salatherzen als Vorspeise zu dem Zander aus dem Römertopf servieren.

Zuerst  röstet man in einer Pfanne ohne Fett ein paar Pinienkerne an. Dabei muss man aufpassen, dass sie nicht anbrennen, das tun sie nämlich gerne und schnell. Also mittlere Flamme.
Dann halbiert man 2 Roma-Salat-Herzen und macht ggf. die äußersten Blätter ab.
In einer Pfanne mit heißem Olivenöl werden die halbierten Salatherzen dann rundherum angebraten.
Die Salatherzen werden gesalzen und gepfeffert und das Ganze wird mit etwas Balsamico abgelöscht.
Man lässt des Balsamico auf kleiner Flamme noch ein wenig (kurz) ziehen . . .
. . . drapiert die Salatherzen auf Teller und bestreut sie mit den Pinienkernen und gehobeltem Parmesan.
Also, so ungewöhnlich sich das Ganze anhört so unerhört lecker ist es auch. Eine einfache und großartige Vorspeise. Richtig lecker. Ich bin begeistert.

Zander auf Gemüse aus dem Römertopf

Mir ist aufgefallen, dass ich meinen Römertopf, den Spar-Thermomix der 80er-Jahre, schon länger nicht mehr in Betrieb hatte. Das sollte sich gestern ändern, da ich ein Rezept gefunden hatte, das sich gut anhörte und meinem Bedürfnis nach Fisch gerecht wurde: Zander auf Gemüse im Römertopf.

Zuerst halbiert (besser viertel) man ca. 500 g Drillinge, halbiert 250 g Champignons, schneidet 250 g Möhren in Scheiben und 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe. Das alles wird in einem gewässerten Römertopf vermengt und etwas gesalzen.
Dann würzt man eine Dose Pizzatomaten mit Bratfischwürzer . . .
. . . und gießt diese dann über das Gemüse.
Man gießt dann noch etwa 150 ml Gemüsebrühe (halbe Tomatendose) an und vermengt alles gut.
Dann würzt man den Zander mit Salz und Pfeffer . . .
Der Fisch wird dann auf das Gemüse gelegt, Deckel drauf und ab in den kalten Ofen (200 Grad, NICHT vorgeheizt, 60 Minuten)
Nach 60 Minuten kann serviert werden.
Tja, was soll man sagen: so super lecker war's nicht. Also, nicht schlecht, aber auch kein besonderes Geschmackserlebnis. Ich denke, ich gehe dazu über, den Römertopf nur noch für Schmorfleisch zu benutzen . . . irgendwie überzeugt mich alles andere nicht so richtig.
Also, war nicht schlecht, sehr kalorienarm, bestimmt auch furchtbar gesund, aber eben nicht so richtig super lecker.