Ich hab das Rezept für das toskanische Rosmarinfilet gefunden und überlegt, was ich dazu servieren kann. Natürlich käme einfach Baguette in Frage, aber auch irgendwas kartoffeliges konnte ich mir gut vorstellen. Da erinnerte ich mich daran, dass ich an manchem Grillabend diese spanischen Kartoffeln mit auf den Tisch gebracht habe und kam zu dem Schluss, dass sie auch gut zu dem toskanischen Rosmarinfilet passen würden. So kam diese mediterane Komposition aus Toskana und Spanien zustande ;-) . . .
Das Schweinefilet wird in etwa 3 cm dicke Scheiben geschnitten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann bohrt man mit einem Schaschlikspieß quer ein Loch durch und zieht einen Rosmarinzweig durch. Das ist weniger einfach, als es sich anhört, aber man schafft es.
Dann rührt man eine Marinade aus 7 EL Marsala und 6 EL Balsamico zusammen . . .
. . . und legt das Fleisch etwa 30 Minuten darin ein.
Nach 15 Minuten etwa wird es einmal gewendet.
Währendessen kocht man Drillinge fast gar und schneidet sie dann einmal in die Hälfte.
Außerdem schneidet man 2 rote Paprika in Streifen, hackt 3 Knoblauchzehen und eine trockene Chilischote.
Die Kartoffeln werden in Olivenöl etwa 6 - 7 Minuten angebraten, . . .
. . . bevor die Paprikastreifen dazu kommen und das Ganze nochmals etwa 7 Minuten gebraten wird. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel.
Kurz vor Schluss kommen der Knoblauch und die Chilischote dazu.
Dann noch ganz am Ende einen Schuss Sherry-Essig dazu, einköcheln lassen und fertig sind die Kartoffeln.
Parallel dazu brät man in Olivenöl die Filetstücke an (insgesamt nicht länger als 10 Minuten). Die Marinade wird aufbehalten . . .
. . . und kurz vor Schluss zum Fleisch gegeben. Das Ganze köchelt ein wenig ein . . .
. . . und kann mit den Kartoffeln serviert werden.
Also, sehr, sehr lecker. Die Sache mit dem Rosmarin ist ein wenig fummelig, funktioniert aber ganz gut, wenn man die Rosmarinzweige ein wenig spitz zuschneidet.
Ansonsten ein einfaches Essen, wenig Aufwand und unglaublich lecker :-).
Mittwoch, 29. April 2015
Dienstag, 28. April 2015
Rhabarberkuchen mit Vanillecreme und Streuseln - einfach nur lecker
Im Vorbeigehen hatte ich beim Bäcker letzthin so einen Streuseltaler mit Rhabarber mitgenommen. Und der war lecker. Als ich im Supermarkt dann Rhabarber sah, nahm ich ihn spontan mit um daraus einen Kuchen zu machen. Es sollte ein Rhabarberkuchen mit Vanillecreme und Streuseln werden.
Für eine 28 cm Springform schält man 800 g Rhabarber, schneidet ihn in kleine Stücke und zuckert ihn. Dann lässt man ihn etwa eine halbe Stunde stehen.
Währendessen macht man aus 100 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiern, 75 g Schmand und 1 gehäuften TL Backpulver einen Rührteig . . .
. . . gibt ihn in die Springform und schiebt das Ganze für 15 Minuten in den Backofen (180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Für die Vanillecreme kocht man 375 ml Milch mit 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und 40 g Zucker auf, lässt alles unter Rühren abkühlen und mengt 125 g Schmand unter.
Die Vanillecreme kommt auf den vorgebackenen Kuchenteig . . .
. . . und darauf die gut abgetropften Rhabarberstücke.
Für die Streusel verknetet man 200 g Mehl mit 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 150 g kalter Butter . . .
. . . und verteilt sie auf dem Kuchen.
Jetzt geht das Ganze für 30 - 35 Minuten in den Ofen (180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Vor dem Servieren lässt man den Kuchen in der Form auskühlen, damit die Puddingcreme fest wird und nicht wegfließt.
Sehr, sehr lecker . . . mehr gibts dazu nicht zu sagen :-) . . .
Für eine 28 cm Springform schält man 800 g Rhabarber, schneidet ihn in kleine Stücke und zuckert ihn. Dann lässt man ihn etwa eine halbe Stunde stehen.
Währendessen macht man aus 100 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiern, 75 g Schmand und 1 gehäuften TL Backpulver einen Rührteig . . .
. . . gibt ihn in die Springform und schiebt das Ganze für 15 Minuten in den Backofen (180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Für die Vanillecreme kocht man 375 ml Milch mit 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und 40 g Zucker auf, lässt alles unter Rühren abkühlen und mengt 125 g Schmand unter.
Die Vanillecreme kommt auf den vorgebackenen Kuchenteig . . .
. . . und darauf die gut abgetropften Rhabarberstücke.
Für die Streusel verknetet man 200 g Mehl mit 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 150 g kalter Butter . . .
. . . und verteilt sie auf dem Kuchen.
Jetzt geht das Ganze für 30 - 35 Minuten in den Ofen (180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Vor dem Servieren lässt man den Kuchen in der Form auskühlen, damit die Puddingcreme fest wird und nicht wegfließt.
Sehr, sehr lecker . . . mehr gibts dazu nicht zu sagen :-) . . .
Montag, 27. April 2015
Spaghetti mit Sepia - und das waren keine Gummiringe ;-)
Ich hatte eigentlich zu einem anderen Anlass Sepia aus der Tiefkühle genommen und ihn dann doch nicht gebraucht. Was bietet sich also dann besser an, als den Tintenfisch in einem Spaghettisößchen zu verarbeiten.
Die einzige Sorge, die man bei Sepia ja immer haben muss, ist, dass man nach dem Kochen eine Gummimatte, bzw. Gummiringe auf dem Teller hat.
Aber das Risiko musste ich wohl eingehen.
Zuerst werden 2 Schalotten fein gewürfelt, 4 Knoblauchzehen gehackt und eine rote Peperoni in Streifen geschnitten.
Außerdem halbiert man 500 g Cocktail-Tomaten . . .
. . . und schneidet 2 große Sepias in Ringe.
In Olivenöl werden die Schalotten und der Knoblauch angedünstet, . . .
. . . der Tintenfisch kommt dazu . . .
. . . und die Tomaten.
Dann gießt man 250 ml Weißwein an, . . .
. . . 250 ml Fischfond . . .
. . . und einen großzügigen Schluck trockenen Martini.
Jetzt kommen noch die Peperonistreifen dazu und der Deckel drauf.
Das Ganze lässt man einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme 1 Stunde vor sich hinköcheln. Dann kann man sicher sein, dass der Tintenfisch nachher sowas von zart ist, dass man auf keinen Fall auf Gummi beißt.
Die letzten 10 Minuten nimmt man den Deckel ab und lässt das Sößchen ein wenig einkochen. Man kann es auch mit etwas Tomatenmark binden.
Zum Schluss kommt noch eine gute Portion Petersilie drunter, . . .
. . . das Ganze wird mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß abgeschmeckt . . .
. . . und auf Spaghetti serviert.
Sehr lecker. Und die Tintenfischringe waren in der Tat sowas von zart und weich, dass man sie bedenkenlos servieren kann. Aber diese Stunde muss man sich wohl Zeit nehmen.
Die einzige Sorge, die man bei Sepia ja immer haben muss, ist, dass man nach dem Kochen eine Gummimatte, bzw. Gummiringe auf dem Teller hat.
Aber das Risiko musste ich wohl eingehen.
Zuerst werden 2 Schalotten fein gewürfelt, 4 Knoblauchzehen gehackt und eine rote Peperoni in Streifen geschnitten.
Außerdem halbiert man 500 g Cocktail-Tomaten . . .
. . . und schneidet 2 große Sepias in Ringe.
In Olivenöl werden die Schalotten und der Knoblauch angedünstet, . . .
. . . der Tintenfisch kommt dazu . . .
. . . und die Tomaten.
Dann gießt man 250 ml Weißwein an, . . .
. . . 250 ml Fischfond . . .
. . . und einen großzügigen Schluck trockenen Martini.
Jetzt kommen noch die Peperonistreifen dazu und der Deckel drauf.
Das Ganze lässt man einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme 1 Stunde vor sich hinköcheln. Dann kann man sicher sein, dass der Tintenfisch nachher sowas von zart ist, dass man auf keinen Fall auf Gummi beißt.
Die letzten 10 Minuten nimmt man den Deckel ab und lässt das Sößchen ein wenig einkochen. Man kann es auch mit etwas Tomatenmark binden.
Zum Schluss kommt noch eine gute Portion Petersilie drunter, . . .
. . . das Ganze wird mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß abgeschmeckt . . .
. . . und auf Spaghetti serviert.
Sehr lecker. Und die Tintenfischringe waren in der Tat sowas von zart und weich, dass man sie bedenkenlos servieren kann. Aber diese Stunde muss man sich wohl Zeit nehmen.
Sonntag, 26. April 2015
Schoko-Soufflé . . . mit weichem Kern - oder eben Lavakuchen
Nachtisch ist ja inzwischen ein klein wenig zur Selbstverständlichkeit geworden, ohne dass die Mädels dies allerdings einfordern. Ich machs halt einfach zu ihrem Vergnügen . . . und er kommt immer gut an ;-).
Heute sollte es also ein Schoko-Soufflé werden mit weichem Kern. Dafür musste ich aber gestern schon damit anfangen.
Also alles was jetzt kommt, muss man am Tag zuvor machen.
Zuerst verquirlt man 2 Eigelb mit 2 Eiern und 80 g Zucker.
Im Wasserbad werden 90 g Zartbitterschokolade geschmolzen.
Man gibt 100 g Butter dazu und schmilzt sie ebenfalls ein.
Die flüssige Schokomasse rührt man nun unter die Eier.
Zum Schluss rührt man 80 g Mehl unter . . .
Die Teigmasse wird jetzt in 4 Soufflé-Schälchen gegossen . . .
. . . und die kommen jetzt für mindestens 12 Stunden in die Tiefkühltruhe.
Am nächsten Tag kommen sie dann für etwa 20 Minuten bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) in den Ofen.
Man bestreut sie dann noch mit Puderzucker und kann sie servieren.
Dadurch, dass der Teig tiefgekühlt war, bleibt der Kern flüssig . . . was die Mädels natürlich super fanden. Das Ding war auch sehr lecker - und wenig Aufwand.
Die Kleine kam auch direkt mit dem Fachterminus um die Ecke: das Schoko-Soufflé heißt eigentlich Lavakuchen . . .
Heute sollte es also ein Schoko-Soufflé werden mit weichem Kern. Dafür musste ich aber gestern schon damit anfangen.
Also alles was jetzt kommt, muss man am Tag zuvor machen.
Zuerst verquirlt man 2 Eigelb mit 2 Eiern und 80 g Zucker.
Im Wasserbad werden 90 g Zartbitterschokolade geschmolzen.
Man gibt 100 g Butter dazu und schmilzt sie ebenfalls ein.
Die flüssige Schokomasse rührt man nun unter die Eier.
Zum Schluss rührt man 80 g Mehl unter . . .
Die Teigmasse wird jetzt in 4 Soufflé-Schälchen gegossen . . .
. . . und die kommen jetzt für mindestens 12 Stunden in die Tiefkühltruhe.
Am nächsten Tag kommen sie dann für etwa 20 Minuten bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) in den Ofen.
Man bestreut sie dann noch mit Puderzucker und kann sie servieren.
Dadurch, dass der Teig tiefgekühlt war, bleibt der Kern flüssig . . . was die Mädels natürlich super fanden. Das Ding war auch sehr lecker - und wenig Aufwand.
Die Kleine kam auch direkt mit dem Fachterminus um die Ecke: das Schoko-Soufflé heißt eigentlich Lavakuchen . . .
Albondigas - spanische Frikadellen - als Tapa oder als Hauptgericht
Mal wieder eine Frikadellenvariation: Albondigas. So sagt der Spanier wohl zu Frikadellen, die in Tomatensauce als Tapa oder auch als Hauptgericht serviert werden können. Warm oder auch kalt.
Zuerst wird 500 g Hackfleisch mit 1 Ei, einem gehackten Fenchelblatt, 1 gehackten getrockneten Peperoni, 1 gehackten Knoblauchzehe, gekochtem Reis (trocken ca. 150 g), Salz und Pfeffer vermengt.
Aus der Masse formt man etwa 25 bis 30 Minifrikas.
Dann würfelt man 2 Zwiebeln und schneidet 2 Knoblauchzehen in Scheiben.
Die Zwiebeln und die Knoblauchscheiben werden in Olivenöl angedünstet.
Dann kommen Thymian und 2 Lorbeerblätter dazu . . .
. . . und 1 EL Zucker.
Jetzt gibt man 2 Dosen Pizzatomaten dazu und lässt alles kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer wird gewürzt.
Die Albondigas werden nun in die Sauce gelegt und etwa 5 Minuten bei großer Hitze aufgekocht und dann bei kleiner Flamme 15 - 20 Minuten garen gelassen.
Mit Reis kann serviert werden.
Sehr lecker und kein so sehr großer Aufwand. Einzig man muss vorher Reis kochen und diesen abkühlen lassen, damit er mit unter die Fleischmasse gemengt werden kann.
Wie gesagt: man kann diese Albondigas wohl als Tapa oder auch Racion servieren, sowohl warm wie auch am Buffett kalt.
Zuerst wird 500 g Hackfleisch mit 1 Ei, einem gehackten Fenchelblatt, 1 gehackten getrockneten Peperoni, 1 gehackten Knoblauchzehe, gekochtem Reis (trocken ca. 150 g), Salz und Pfeffer vermengt.
Aus der Masse formt man etwa 25 bis 30 Minifrikas.
Dann würfelt man 2 Zwiebeln und schneidet 2 Knoblauchzehen in Scheiben.
Die Zwiebeln und die Knoblauchscheiben werden in Olivenöl angedünstet.
Dann kommen Thymian und 2 Lorbeerblätter dazu . . .
. . . und 1 EL Zucker.
Jetzt gibt man 2 Dosen Pizzatomaten dazu und lässt alles kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer wird gewürzt.
Die Albondigas werden nun in die Sauce gelegt und etwa 5 Minuten bei großer Hitze aufgekocht und dann bei kleiner Flamme 15 - 20 Minuten garen gelassen.
Mit Reis kann serviert werden.
Sehr lecker und kein so sehr großer Aufwand. Einzig man muss vorher Reis kochen und diesen abkühlen lassen, damit er mit unter die Fleischmasse gemengt werden kann.
Wie gesagt: man kann diese Albondigas wohl als Tapa oder auch Racion servieren, sowohl warm wie auch am Buffett kalt.
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