Montag, 10. Februar 2014

Spaghetti mit Lachs-Erdnuss-Sauce - die Erdnüsse sollen das gewisse Etwas sein

Ich fand heute ein Rezept, das als das gewissse Etwas Erdnüsse mit in der Lachssauce für die Spaghetti verarbeitet hat. Ich wollte es ausprobieren...

Zuerst wird eine Zwiebel gewürfelt und der Räucherlachs in kleine Stücke zerteilt.
Die Zwiebeln werden in einem guten Stück zerlassener Butter angedünstet, bevor dann der Lachs und eine handvoll Erdnüsse (gesalzen) dazu kommen.
Man erhitzt alles kurz und löscht es dann mit einem guten Schluck Weißwein ab.
Kurz aufkochen lassen und dann etwa 1,5 Becher Creme fraiche dazu geben...und auf kleiner Flamme einköcheln lassen. Vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Es ist ein unglaublich schnelles Essen, am längsten dauert es die Spaghetti zu kochen...und es kann schon serviert werden.
Nun, was sagt man dazu: es gab unterschiedliche Meinungen am Tisch. Ich fand es sehr lecker, ich mochte den nussigen Geschmack der Erdnüsse, es war halt auch mal wieder ne Variante, wenn auch nur minimal durch die Nüsse abgewandelt vom Gewöhnlichen.
Diese Meinung wurde von den Damen nicht geteilt. Eine meinte, sie möge zwischen den weichen Nudeln und dem weichen Lachs nicht die harten Nüsse, die andere meinte, es sei die Kalorien nicht wert, da noch Nüsse einzubauen. Es seien zwar gesunde Fette, aber am Ende vom Tag ist Fett halt immer noch Fett...wegen ihr würde es die Basisvariante ohne Nüsse völlig tun...trotzdem kann ICH guten Gewissens empfehlen, diese Rezeptvariante mal auszuprobieren...

Sonntag, 9. Februar 2014

Trucha a la Navarra - das sind Forellen nach Navarra-Art...

Ich hab ja noch einige Forellen in der Tiefkühle von der Lieferung meines Fußball-Kumpels letzthin. Da wollte ich mal dafür sorgen, dass das langsam weniger werden, weil es könnte ja jederzeit eine neue Lieferung anstehen. Das weiß man bei den Petri-Jüngern ja nie so genau.

Ich entschied mich für eine spanische Variante, Trucha a la Navarra, also Forellen nach Navarra-Art. Das Rezept hörte sich zumindest mal interessant an.

Zuerst würfelt man eine Schalotte sehr fein, etwa 2 TL Mandelblättchen werden fein gehackt, genauso wie 4 bis 6 grüne Oliven. Außerdem ein halber Bund glatte Petersilie.
Das Ganze wird dann vermengt.
Die Forellen werden dann von innen und außen mit Salz und Pfeffer gewürzt...
...und mit der Grünzeug-Mischung gefüllt.
Dann nimmt man eine Scheibe Serano-Schinken und faltet sie zusammen, um sie dann ebenfalls im Bauch der Forelle verschwinden zu lassen.
Damit das Ganze beim Braten keine Pannen gibt, wird der Bauch der Forelle mit einem Zahnstocher verschlossen.
In einer Pfanne lässt man nun ein gutes Stück Butter zergehen und brät die Forellen bei mittlerer Hitze schön knusprig an...
...um sie dann mit Salzkartoffeln und Blattsalat zu servieren.
Auch dieses klassische Weißwein-Essen verträgt sich genauso gut mit einem leichten Rotwein ;-).

Was soll ich sagen: Der Spanier versteht es, die Forelle zuzubereiten. Und es war mal eine leckere Alternative...aber dennoch ist und bleibt die Beste die, wie meine sie Mutter macht (man findet sie auch hier im Blog)...;-)

Samstag, 8. Februar 2014

Spaghetti mit Champignons und Speck - die heutige Alternative zur Dönerbude

Nach und nach haben sich alle Ladys hier von Abendessen abgemeldet, so dass ich für mich die Notwendigkeit gesehen habe, schnell eine Alternative zur Dönerbude zu finden. Nachdem hier im Ort letzthin eine aufgemacht hat, wo der Döner unerhört gut schmeckt, ist das gar nicht mehr so einfach ;-).

Aber mein Wille gegen den Döner siegte - und wer mich kennt, weiß, was das für eine heroische Leistung für mich ist (es wäre sonst der dritte in dieser Woche gewesen) und ich entschied mich für Spaghetti mit Champignons und Speck.

Als Erstes schneidet man 2 Knoblauchzehen und etwa 5 bis 6 Champignons in Scheiben. (Also für eine Person).
Der Knoblauch wird in Olivenöl angedünstet, bevor die Champignons bei mittlerer Flamme dazu kommen. Das Ganze wird mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Die lässt man ein bisschen anbraten und gibt dann Speckwürfel dazu.
Dann noch etwas Petersilie und anschließend alles mit einem guten Schluck Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
Jetzt muss man nur noch schauen, ob man vielleicht noch ein Schlückchen Olivenöl dazu gibt und schon kann mit den Spaghetti serviert werden.
Ne sehr leckere und schnelle Angelegenheit...sollte man öfters machen.
Und obwohl es ja wieder mal eindeutig ein Weißwein-Gericht ist, habe ich mir einen Rotwein dazu gegönnt. Ihr wisst ja: Weißwein zum Kochen ja, im Glas eher nicht ;-).

Donnerstag, 6. Februar 2014

Puten-Sandwich mit Bacon...ne gute Alternative zum Burger

Die Mädels wollten mal wieder diesen Toast mit dem Fleisch und dem Bacon...gemeint war ein Puten-Sandwich mit Bacon...und heute hatte ich auch genau darauf Lust...und deswegen gab's heute Puten-Sandwich mit Bacon.

Damit das Ganze dann essbar ist, sollte man aus einem Putenbraten recht dünne Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Dabei kann man sich ziemlich ungeschickt anstellen, wenn man nicht gerade ne Metzgerausbildung hat...ich hab mich ungeschickt angestellt...
Der Bacon wird im Ofen gegrillt, dann gibt das nicht so ne Schweinerei in der Küche...
Das Putenfleisch wird gebraten und für jedes Sandwich 3 Scheiben Toast getostet.
Der wird dann schräg in die Hälfte geschnitten und die untere Scheibe wird mit Putenfleisch belegt...
Salat drauf...
Majo...
Toast drauf...
Majo...
Tomate...
Bacon...
Deckel drauf und mit Zahnstochern fixieren...
Sehr, sehr lecker...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Oma Kleinmann - Schnitzel im Kvatier Lateng...ein Muss

Grad war ich mit meinem Bruder mal wieder bei Oma Kleinmann auf der Zülpicher Straße. Da geht man natürlich hin zum Schnitzel essen...und weil es da total kultig ist, erwähne ich das auch mal hier im Blog unter der Abteilung 'jemand anders kocht' ,-)
Zu dem Schnitzel in Tellergröße nimmt man natürlich ein gutes Sünner Kölsch...und hinterher braucht man einen Akrobat...einen Kräuterbitter von Sünner...
Es ist lecker, wenn auch nicht die ganz große Küche, aber eben kultig...ein Muss im Kvatier Lateng...

Montag, 3. Februar 2014

Hähnchenbrust in Orangensauce

Die Mädels wollten mal wieder was mit Huhn...also servierte ich Hähnchenbrust in Orangensauce...sehr lecker und sehr einfach...

Zuerst gibt man einen Teelöffel Curry in etwa 200 ml Orangensaft und legt die Hähnchenbrüste etwa 30 Minuten ein.
Währendessen schneidet man 2 große Zwiebeln quer in Streifen und 2 Knoblauchzehen werden grob gewürfelt.
Nach etwa 30 Minuten werden die Hähnchenbrüste gesalzen und gepfeffert und in Öl kurz scharf angebraten, bevor sie für die nächsten 25 Minuten im Ofen verschwinden, der auf 100 Grad aufgeheizt wurde (Ober- und Unterhitze).
Dann werden in dieser Pfanne die Zwiebeln glasig gebraten, etwas später kommt der Knoblauch dazu.
Das Ganze wird dann mit Orangensaft abgelöscht...wie viel, hängt davon ab,wie viel Sauce man haben will...also ein bisschen nach Gefühl. Mit Salz, Pfeffer und Curry wird das Ganze gewürzt.
 Aufkochen lassen und dann Sahne dazu...auch nach Gefühl.
Das Sößchen lässt man ein bisschen einkochen und gibt dann nach etwa 25 Minuten die Hähnchenschnitzel dazu.
Abschließend schmeckt man das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und serviert mit Basmatireis und einem Gläschen Rotwein;-)
Was soll man abschließend sagen: sehr lecker, einfach zu machen und von den Mädels hab ich ein 'like' gekriegt...was will man mehr

Sonntag, 2. Februar 2014

Linguini mit Lachs im Alupäckchen - heute mal wieder was Ausgefalleneres

Es sollte mal wieder was Ausgefallenes sein, mal was anderes...und so kam ich auf die Linguini mit Lachs im Alupäckchen.

Für 4 Personen kocht man erstmal 500 ml Orangensaft und 100 ml trockenen Martini auf ca. 100 ml ein. Das dauert ein bisschen, macht sich aber fast von alleine.
Dann entkernt man eine Tomate und schneidet sie in feine Würfel, schneidet zwei Frühlingszwiebeln in Ringe und den Lachs in kleine Würfel.
Wenn der Orangensaft mit dem Wermuth fast eingekocht ist, kocht man die Linguini. Etwa 300 Gramm. Sie sollten sehr bissfest sein, weil sie ja noch in den Ofen kommen und dort nachgaren.
Die Alufolie sollte etwa 30 x30 cm groß sein, dann passt alles gut drauf.

Wenn die Nudeln soweit sind, werden sie abgegossen und auf die Alufolie gelegt. Ab jetzt natürlich immer von allem ein viertel ;-)
Dazu kommen die Lachswürfel, die Tomatenwürfel, die Zwiebelringe, ein Stück Butter und Petersilie.
Gewürzt wird mit etwas Curry, Chiliflocken und Salz.
Dann noch etwas Olivenöl drüber und 3 bis 4 Esslöffel von dem Orangensud.
Jetzt wird das Ganze zu einem Alupäckchen zusammen gebastelt und kommt bei 180 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) in den Ofen...10 Minuten...
Nach 10 Minuten wird serviert. Die Päckchen sollte man erst am Tisch öffnen, denn alleine der Geruch, der das Ganze umgibt, ist eine Sünde wert.
Man isst die ganze Geschichte dann von der Alufolie, man sollte also darauf verzichten, große Umlagerungsaktionen zu starten. Ein Teller sollte natürlich drunter sein ;-).
Dazu wird natürlich ein Weißwein empfohlen, aber wer den Blog schon mal verfolgt weiß, dass das nix für mich ist. Ich trinke auch hierzu lieber einen Rotwein.
Und das Essen war sensationell, und weniger Aufwand, als es scheint.