Mittwoch, 28. Dezember 2016

Räucherlachs-Tiramisu . . . Vorspeise an Weihnachten

Wenn auch sonst keine Vorspeise auf den Tisch kommt, an Weihnachten eben schon. Ist halt so.
Es sollte Räucherlachs-Tiramisu sein:

Zuerst ölt man die benötigte Anzahl an Souflee-Formen ein und legt sie mit Frischhaltefolie aus.
Dann belegt man den Boden und die Ränder mit Räucherlachsscheiben.
Man vermengt 200 g Speisequark mit 200 g Creme fraiche, gibt Petersilie und die restlichen, in feine Stücke geschnittenen Lachsscheiben dazu, event. 2 EL Milch, Salz und Pfeffer und fertig ist die Creme.
Man füllt nun etwas (max. 1 EL) der Creme in die Schälchen . . .
. . . toastet Toastbrot und schneidet es zurecht, so dass es in die Förmchen passt.
Dann rührt man eine Sauce aus 2 EL Rapsöl, 1 EL Kräuteressig, 2 EL trockenem Sherry und 1 EL Meerrettich, Salz und Pfeffer zusammen . . .
. . . und gibt davon ein wenig auf die Toastscheiben.
Dann füllt man das Schälchen mit der Creme auf, . . .
. . . gibt noch eine Toastscheibe darauf . . .
. . . und nochmal von der Sauce . . . Das Ganze kommt dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Durch die eingeölten Schälchen lässt sich die ganze Geschichte dann ganz einfach rausholen und nichts geht kaputt.
Mit ein bisschen Deko wird das Lachs-Tiramisu dann serviert.
Magnifique . . . und wenig Aufwand und gut vorzubereiten. Sehr empfehelenswert.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Chateaubriand mit Rotweinsauce, Polentasternen, Bohnen und glasierten Möhren - es war ja schließlich Weihnachten

Ich bin bei allem Respekt vor Bockwürstchen mit Kartoffelsalat kein Bockwürstchen mit Kartoffelsalat-Esser . . . zumindest nicht an Weihnachten. Und so bin ich nach einigem Hin-und-her und unter Abwägung der verschiedenen leckeren Alternativen bei Chateaubriand mit Rotweinsauce, Polentasternen, Bohnen und glasierten Möhren gelandet.

Ich fange mal mit dem Chateaubriand an:
Zuerst würfelt man eine Portion Suppengemüse, 2 Schalotten und hackt 2-3 Knoblauchzehen.
 Das Rinderfilet wird gesalzen und gepfeffert . . .
. . . und in einer Pfanne in Öl von allen Seiten kurz und knackig angebraten. Das Filet kommt dann in den Ofen (1 Stunde pro 500 g, 80 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Gleichzeitig brät man das Gemüse in Butter in einem Topf an.
Der Bratensatz in der Pfanne wird mit Rotwein (etwa 200 ml) losgekocht . . .
. . . und zu dem angedünsteten Gemüse gegeben.
Zudem gibt man noch ca. 200 ml Kalbsfond dazu . . .
. . . und Thymian und Rosmarin. Das Ganze lässt man dann etwa auf 1/3 einköcheln . . .
. . . und gießt es dann durch ein Haarsieb. Die Sauce fängt man natürlich auf.
Das Sößchen wird wieder aufgekocht, ein Schluck Portwein kommt dazu, . . .
. . . ein Schluck Balsamico . . .
. . . und ein 3/4 Päckchen Sahne.
Das Ganze wird wiederum gut einkochen gelassen, mit einem Stück eiskalter Butter gebunden und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Das Filet wird nach entsprechender Zeit, wenn es 62-65 Grad Kerntemperatur hat, aus dem Ofen genommen, 10 Minuten ruhen gelassen und . . .
. . . in 2 cm dicke Scheiben geschnitten.

Die Polenta bereitet man am besten nach Packungsanweisung am Tag zuvor vor:
Man gibt 250 g Maisgries in 1 Liter kochendes Salzwassser . . . 
. . . lässt das Ganze quellen wie es auf der Packung steht . . .
. . . rührt 50 g geriebenen Parmesan ein . . .
. . . und streicht das Ganze 1,5 cm dick in eine Auflaufform. Über Nacht stellt man die Polenta kalt.
Mit dem Plätzchenausstecher sticht man dann am nächsten Tag beliebige Formen aus . . .
. . . und brät sie in Öl an.

Für die Bohnen brät man Baconwürfel in Öl an, . . .
. . . gibt Bohnen (TK) und Tomaten dazu und dünstet sie an. Mit Salz und Pfeffer wird die ganze Sache gewürzt.

Für die glasierten Möhren halbiert man Möhren der Länge nach, gibt sie in eine Pfanne, gießt Hühnerbrühe an, so dass sie gerade bedeckt sind, gibt 1 - 2 Stücke Butter dazu und streut Zucker darüber und lässt die ganze Geschichte einfach einkochen.
Da es beim Fleisch nicht auf die ein oder andere Minute ankommt (hauptsache die 65 Grad Kerntemperatur werden nicht überschritten), kann man alles zusammen dann ohne Stress mit einem guten Glas Rotwein servieren.
Unglaublich lecker, sensationell. Das Fleisch war sowas von zartrosa, das Sößchen war wunderbar, die Möhren sind auch super, die Polentastterne sind ne gute Abwechslung und die Bohnen waren auch saulecker. Was will man mehr? Sicher keine Bockwürstchen mit Kartoffelsalat 😉 . . .
Wer es mal ausprobieren will zu Weihnachten: es sind ja nur noch 362 Tage . . .

Samstag, 24. Dezember 2016

Es ist Weihnachten :-)

Ich wünsche euch allen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest 😊


. . . un näää, wat is dat ene schöne Kirche . . .

Freitag, 23. Dezember 2016

Aprikosen-Bananen-Quark - ein Nachtisch

Aus dem Nachtisch-Geschäft bin ich ja wieder komplett ausgestiegen. Warum, weiß ich nicht. Nachdem ich dem Wunsch meiner Mädels folgend letztes Jahr häufiger mal einen Nachtisch gemacht habe, wurde der Wunsch irgendwann immer seltener bis schließlich gar nicht mehr geäußert. Das könnte natürlich daran liegen, dass ich kein Nachtischspezialist bin😉.
Aber auf meine Nachfrage hin, waren figürliche Aspekte der Grund der geminderten Nachfrage. Trotzdem dürfe ich hin und wieder auch einen Nachtisch machen, wurde mir beschieden - nur nicht zu oft und nicht zu viel.
Also war es letzthin mal wieder soweit: Aprikosen-Bananen-Quark:

Zuerst vermengt man 1 Becher Speisequark mit 1 Päckchen geschlagener Sahne und gibt 1 Tütchen Vanillezucker dazu.
Man gießt 1 Dose Aprikosen ab und gibt sie mit 2-3 reifen Bananen (in Scheiben geschnitten) in eine Schüssel,  . . .
. . . um sie zu pürrieren. Der Saft einer halben Zitrone kommt dazu.
Die Hälfte des Quarkgemisches gibt man in eine Schüssel, worauf dann die Hälfte des Fruchtgemisches gegossen wird.
Die zweite Hälfte des Quarkgemisches kommt oben drauf, . . .
. . . und zum Abschluss der Rest des Fruchtgemisches.
War sehr lecker . . . und wer etwas geschickter ist als ich, bei dem sieht die Schichtung auch noch ein wenig besser aus 😉 . . . aber wenn da auch noch Luft nach oben ist, lecker war's trotzdem 😋 . . .

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Blätterteigtaler mit Spinat und Räucherlachs - wie gesagt: Blätterteig eignet sich ideal für Parties

Ich erwähnte es ja schon im vorherigen Post: Blätterteig eignet sich ideal für Parties. Sieht immer sehr lecker aus, schmeckt in den meisten Fällen sehr lecker und es ist nahezu immer eine Null-Aufwand-Aktion.
Auch für meine Geburtstagsparty letzthin: Blätterteigtaler mit Spinat und Räucherlachs . . .

Zuerst rollt man frischen Blätterteig aus und belegt ihn mit Blattspinat (TK).
Dann belegt man ihn mit Räucherlachs . . .
. . . und rollt ihn über die lange Seite ein.
Die Rolle wird in ca. 1,5 cm breite Scheiben geschnitten, . . .
. . . die Scheiben werden auf ein Backblech (mit Backpapier) gelegt und die Ränder werden mit verquirltem Ei bestrichen.
Das Ganze wird mit geraspeltem Käse bestreut . . .
. . . und schiebt die Blätterteigtaler für ca. 12 Minuten in den Ofen (200 Grad, Umluft, vorgeheizt).
Lecker . . . auch die kamen super an 😊 . . . also sehr empfehlenswert.