Sonntag, 23. Juni 2013

Putenbruströllchen mit Pesto - es muss ja nicht immer Fisch sein

Man könnte ja, wenn man durch den Blog schaut, den Eindruck kriegen, dass ich Fisch bevorzugen würde. Dem ist mitnichten so und deshalb gibt es heute mal wieder was mit Fleisch...genauer gesagt Putenbruströllchen mit Pesto und Nudeln.

Man nimmt dünne Putenschnitzel, salzt und pfeffert sie und bestreicht sie mit grünem Pesto (ich denke rotes geht genauso...ist halt Geschmackssache).
Dann rollt man die Putenschnitzel ein und fixiert das Ganze mit nem Zahnstocher.
Wenn das gelungen ist, ab damit in die Pfanne. Man sollte die Röllchen auf kleiner Flamme braten, weil man sonst das Ärgernis hat, dass sie außen verbrannt sind und innen roh. Und das will ja auch keiner!

Unterdessen kocht man die Nudeln. Ich hab Spiralnudeln genommen, es geht aber sicher auch mit anderen.
Die Röllchen werden rausgenommen und die gekochten Nudeln dafür in die Pfanne und in dem Bratfett nochmal kurz angebraten. Einen Klecks Pesto dazu und verrühren.
Die Putenröllchen werden in dünne Scheiben geschnitten...
...und nochmal kurz in der Pfanne mit angebraten.
Und schon kann serviert werden.
Lecker und wenig Aufwand. Die längste Zeit brauchen die Putenröllchen in der Pfanne, weil sie halt bei kleiner Hitze gebraten werden müssen...und dabei schaut man ja eigentlich nur zu...

Dienstag, 18. Juni 2013

geräucherter Saibling

Gestern gab es im Real Saibling im Angebot. Also schlug ich zu und gedachte ihn zu räuchern. Im Grunde geht das genauso, wie man einen Wolfsbarsch räuchert. Also ab in die Salzlake und möglichst viele Stunden ziehen lassen.
Dann den Räucherofen vorbereiten und die Saiblinge etwa 45 Minuten räuchern.
Dazu Kartoffeln und Salat...
Saibling ist ganz vorzüglicher Räucherfisch...sehr, sehr lecker!

Und zum Nachtisch ein lecker Kölsch am Feuerkorb...

Freitag, 14. Juni 2013

Hirschgulasch mit Bandnudeln

Heute hab ich mal Hirschgulasch mit Bandnudeln gemacht. Ich weiß, sowas eignet sich auch ganz gut für den Herbst...aber mir war eben danach, also warum nicht auch im sog. Sommer?

Zuerst habe ich geräucherten Speck in dünne Scheiben geschnitten und ihn in einem Topf ausgelassen. In dem ausgelassenen Fett hab ich das Hirschgulasch angebraten, Salz und Pfeffer dran und wieder rausgenommen.
In dem Bratfett werden dann eine gewürfelte Zwiebel, eine in Scheiben geschnittene Möhre, gehackter Knoblauch und Schinkenwürfel angebraten.
Dann kommt das Fleisch wieder dazu...
...das Ganze wird mit Mehl bestäubt und angeschwitzt, dann mit etwa 1/4 Liter Rotwein und etwas Brühe aufgegossen, ein Esslöffel Tomatenmark eingerührt, Thymian dazu, umrühren und Deckel drauf. Jetzt muss der Gulasch etwa 90 Minuten ganz leise köcheln. Natürlich immer mal wieder umrühren.
Nac 60 Minuten sieht es dann etwa so aus:
Jetzt werden braune Champignons geviertelt, eine Zwiebel gewürfelt und beides zusammen angebraten.
Die Pilze und die Zwiebeln kommen zum Gulasch und köcheln nochmal ca. 20 Minuten mit.
Kurz vor Ende noch die Bandnudeln aufsetzen und nach ca. 2 Stunden hat man dann einen leckeren Imbiss auf dem Teller.
Es war lecker...und es ist noch was übrig geblieben, d.h. morgen wird es noch besser schmecken. Das ist bei solchen Gerichten ja immer so...

Mittwoch, 12. Juni 2013

Tonno Spaghetti - von den Studentenwohnheim-Bocuses

Heute gab's mal wieder etwas aus der Zeit, als sich jeder in der Küche des Studentenwohnheims wie ein Bocuse fühlte: Tonno Spaghetti! (nicht etwa Spaghetti Tonno, wie auf jeder Speisekarte beim Italiener zu lesen ist).
Das ist eins von den Gerichten, die 25 Jahre nahezu unverändert überdauert haben - und hin und wieder werden sie auch noch serviert.

Zuerst werden Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl angebraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika werden die Zwiebeln gewürzt.
Dann kommen passierte Tomaten und je nach Geschmack ein mehr oder weniger käftiger Schluck Ketchup dazu.
Ich schau mich dann immer nochmal im Kühlschrank um, ob ich noch einen Rest von irgendeiner roten Grillsauce finde und kippe den auch noch rein. Und einen kräftigen Schuss Tobasco.
Dann kommt ne Dose Thunfisch dazu, ein paar italienische Kräuter, Salz Pfeffer und ordentlich Paprika. Das ganze wird verrührt.


Naja, jetzt fehlen nur noch die Spaghetti und schon kann serviert werden.
Diejenigen von uns, die sich für den echten Bocuse hielten, haben das Sößchen noch mit nem Schlag Creme fraiche veredelt. Ich gehörte nicht dazu, deswegen, bleibt das auch so...auch die nächsten 25 Jahre ;-)

gegrillte Makrele im Paprikaschiffchen

Gestern hab ich in so einer fish and fun-Anglerzeitschrift gestöbert. Nicht weil ich angeln will, sondern weil da ein paar nette Fischrezepte drin sind.
Ich stieß also auf die gegrillte Makrele im Paprikaschiffchen.
Das wollte ich in leicht abgewandelter Form machen.

Zuerst hab ich die Salsa gemacht: Tomaten entkernen und würfeln, Zwiebeln würfeln, glatte Petersilie und Basilikum grob zerhacken und vermischen. Einen ordentlichen Schuss Olivenöl und einen guten Schluck Essig dazu - ich hab Balsamico bianco genommen. Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das alles sollte man ein paar Stunden vor dem Essen machen, damit die Salsa im Kühlschrank gut durchziehen kann.  
Dann musste die Makrele filetiert werden. Sowas hab ich ja noch nie gemacht. Also hab ich mir erstmal bei youtube ein Video dazu angeschaut...und es hat ganz gut geklappt!
Salz und ein wenig Pfeffer dran und ab auf den Grill!
Währenddessen Seranoschinken im Ofen grillen, so dass er schön knusprig wird. Natürlich kann man ihn auch mit den Makrelen auf den Grill schmeißen, aber das war mir zu umständlich.
Aus den Spitzpaprika mache ich Schiffchen...
...und fülle sie mit Tiefseegarnelen...
...zerteile die Makrele in passende Stücke und lege sie auch noch in/auf die Paprikaschiffchen - und dann alles nochmal auf den Grill.
Nach ein paar Minuten kann das Ganze dann serviert werden. Salsa drunter, Seranoschinken drauf und guten Hunger.
War lecker, aber kompliziert zu essen.

Montag, 10. Juni 2013

Wiener Schnitzel - eine leckere Routine

Nachdem ich erfolgreich eine Bandscheibenoperation hinter mich gebracht habe, kann ich jetzt auch wieder an den Herd. Natürlich muss ich mich noch schonen, also muss ich auch in der Küche zur Routine greifen. Was eignet sich da besser, als ein Wiener Schnitzel.
Natürlich weiß ich, dass es nur Schnitzel Wiener Art ist, weil ich mir erlaube Schweineschnitzel und keine Kalbsschnitzel zu nehmen. Trotzdem sag ich Wiener Schnitzel!

Ich klopfe die Schnitzel nur ein bisschen flach, ich mags nicht, wenn sie so ganz dünn sind. Bei Oma Kleinmann auf der Zülpicher Starße in Köln - ein absolut uriges Schnitzellokal - sind die Schnitzel riesig, aber super dünn. Das hat für mich den Nachteil, dass ich von dem vielen Fett in der Panade alleine davon satt bin und das Schnitzel nicht aufkriege...sehr zur Belustigung meines Bruders!

Dann Salz, Pfeffer und Paprika dran...

...in Mehl wenden, durchs Ei ziehen und im Paniermehl wenden.

Ab in die Pfanne und knusprig anbraten.
 
Währenddessen die Kartoffeln und den Salat parat machen und ab auf den Tisch...
Einfach und immer wieder lecker!

Dienstag, 4. Juni 2013

geräucherter Wolfsbarsch

Zum ersten Mal in diesem Jahr hab ich heute meinen Räucherofen bemüht. Es sollte Wolfsbarsch geräuchert werden.
Das ist ja immer ne Sache, die man nicht so ganz spontan entscheiden kann, weil der Fisch ja ne ganze Weile in Salzwasser eingelegt werden muss.
Pro Kilo Fisch nimmt man 1,5 Liter Wasser und etwa 70 Gramm Salz. Wer will kann noch Wacholderbeeren und Pfefferkörner dazu tun und den Fisch einige Stunden einlegen.
Dann streut man etwa eine handvoll Buchensägemehl und etwas Räuchersalz in den Räucherofen.
Die Fische werden dann mit nem Küchenkrepp getrocknet und in den Räucherofen gelegt. In den ganzen Angelzeitschriften sieht man ja immer Bilder mit den Fischen, wie sie auf der Seite im Räucherofen liegen. Ich habe mich da aber beraten lassen: man sollte die Fische aufrecht mit der offenen Seite nach unten aufstellen. Dann kann der Rauch schööööön an das Fischfleisch dran...
Dann den Deckel drauf, Flämmchen drunter und etwa 10 Minuten pro Zentimeter, die der Fisch dick ist, räuchern. In diesem Fall also etwa 25 Minuten.
Währenddessen die Salzkartoffeln und den Salat parat machen.
Nach 25 Minuten sieht die ganze Sache so aus:
Die Haut vom Wolfsbarsch ist offensichtlich weniger stabil, als die von einer Forelle. Aber die Haut wird ja eh nicht mitgegessen.
War lecker...!!!


Sonntag, 2. Juni 2013

Kartoffelbrot

Ich hab beschlossen, dass ich mal wieder ein Kartoffelbrot mache. 300 Gramm Roggenmehl, 100 Gramm Dinkelmehl, 100 Gramm Weizenmehl, 1,5 Tütchen Trockenhefe, 2 Tellöffel Salz und 2 Teelöffel Zucker vermischen und mit 350 ml Wasser in die Rührschüssel vom Brotbackautomaten.
Zwei mittelgroße Kartoffeln schälen und in die Moulinette geben.
Die Kartoffeln zerhäckseln und auch in die Rührschüssel vom Brotbackautomaten tun.

Dann im Brotbackautomaten das Programm 'nur Teig' einstellen und 90 Minuten den Brotbackautomaten tun lassen, was ein Brotbackautomat tun muss.
Den fertigen Teig in die Silikonbackform geben und ab in den Ofen...200 Grad Umluft...55 Minuten.
Fertig ist das Brot...und das ist so saftig und fluffig...durch die Kartoffeln. Es würde auch nach 3 Tagen noch so sein, wenn es so lange halten würde. Aber vermutlich werde ich morgen abend schon wieder ein Neues backen müssen..