Sonntag, 9. November 2014

Serbisches Reisfleisch - mal wieder so ein Reis-Misch-Masch

Ich hatte mal wieder Lust auf so ein Reisgemisch, gut gewürzt und mit Fleisch. Aber eben nicht so richtig auf irgendwas asiatisches, sondern halt mal anders. Da fand ich das Rezept für das serbische Reisfleisch und die Entscheidung war gefallen.

Zuerst werden 2 Zwiebeln gwürfelt, 2 Knoblauchzehen gehackt, 3 Paprika in essbare Stücke geschnitten, und 3 Tomaten entkernt und klein geschnitten. Außerdem schneidet man eine Peperoni in Ringe.
 3 Schnitzel werden in kleine Streifen geschnitten und in Öl angebraten.
Dann kommen die Zwiebeln und der Knoblauch dazu und werden bei etwas reduzierter Hitze mit angedünstet. Gewürzt wird das Ganze mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Thymian.
Jetzt gibt man etwa 2 EL Tomatenmark dazu und gießt das Ganze mit etwa 750 ml Gemüsebrühe auf.
Dann kommt der Deckel drauf und man lässt das Ganze etwa 20 Minuten dünsten.
Nach 20 Minuten gibt man 200 g Reis dazu...
...und das Gemüse.
Der Deckel kommt wieder drauf und man lässt alles etwa 30 Minuten leise köcheln...solange halt, bis der Reis die ganze Flüssigkeit aufgenommen hat.
Dann schmeckt man mit Ajvar, salz und Pfeffer ab...
...und serviert.
Das war genau das, worauf ich heute Lust hatte...sehr lecker...und da was übrig geblieben ist, freue ich mich morgen Mittag nochmal darüber :-)...

Schoko-Crossies ... Resteverwertung

Seit längerer Zeit nervt mich diese riesige Packung Cornflakes, die von den Damen zwar gewünscht, am Ende aber doch nicht gegessen wurden. Und das ist ja immer gleich so ein ganzer Kubikmeter, der da rum steht. Außerdem hatte ich noch alle möglichen Schokoglasur-Reste übrig. Beides musste irgendwie verarbeitet werden. Da ist mir eingefallen, dass Schoko-Crossies doch daraus gemacht werden, so dass mein Problem gelöst werden konnte...

Ich habe 60 g Cornflakes mit 60 Mandelstiften vermengt, 200 Vollmilch-Kuvertüre geschmolzen, vermengt...
...und mit 2 Teelöffeln in kleinen Häufchen in essbarer Größe auf einem Stück Backpapier ausgelegt.


Für Crossies mit dunkler Schkolade hab ich noch Rosinen mit eingemischt.
Schnell, einfach und lecker...,die Mädels waren begeistert und ich hatte diese Cornflakes und Kuvertüre-Reste aus den Füßen...
Lediglich das Trocknen der Crossies dauert ein bisschen...

After Eight-Torte ...hört sich erstmal gut an, war dann aber etwas mau

Letzthin hab ich ein Rezept für eine After-Eight-Torte gefunden. Da ich auf diesen Pfefferminzgeschmck stehe, dachte ich, das Ding machste mal.

Am Abend vorher kocht man 600 ml Sahne mit 400 g After Eight auf (ein paar Täfelchen sollte man zur Verziehrung beiseite tun) bis die After Eights geschmolzen sind. Dann kommt die After Eight-Sahne über Nacht in den Kühlschrank.
Für den Boden schlägt man 80 g Butter mit 80 g Zucker, einem Tütchen Vanillezucker und 5 Eigelb schaumig. 200 g gemahlene Mandeln werden mit 100 g Schokoraspeln und einem TL Backpulver vermengt und untergerührt.
Die 5 Eiweiß werden zu Schnee geschlagen und ebenfalls untergerührt.
Die Teigmasse wird in eine Springform gegeben...
...und bei 175 Grad Ober- und Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten gebacken.
Am nächsten Tag (bzw. wenn er ausgekühlt ist) wird der Kuchen quer aufgeschnitten,...
...die After Eight-Sahne steif geschlagen...
...und eine Hälfte davon auf dem unteren Boden verteilt.
Dann kommt der Deckel drauf und die restliche Sahne wird darauf gestrichen, und das Ding wird ein bisschen verziert.
Also irgendwie ganz lecker, aber irgendwie auch ein bisschen einfach...Tortenboden mit Sahne und Pfefferminzgeschmack...naja, nett aber nicht der Burner...aber wenn man das Rezept vorher gründlicher gelesen hätte, BEVOR man angefangen hat, wäre man drauf gekommen...wie gesagt: es gab keine Klagen, aber auch keine Ahhhhs und Ohhhhs... ;-)

Freitag, 7. November 2014

Kartoffel-Hackfleisch-Topf ... es wird kalt und da ist das genau das Richtige

Gestern war ja der erste Tag, der einen hier wirklich spüren ließ, dass es Richtung Winter geht...und ganz ehrlich: das brauche ich eigentlich sowas von überhaupt nicht. Aber gut, es ist nicht zu vermeiden, deswegen soll die Speisekarte den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Und zu denen passt ein deftiger Kartoffel-Hackfleisch-Topf hervorragend. Wenn schon das Wetter nix ist, dann soll wenigstens das Essen gut sein ;-)...

Zuerst schneidet man 3 Paprika in essbare Größe, etwa 500 g Kartoffeln werden in kleine (nicht zu kleine) Stücke und eine Peperoni in Ringe geschnitten.
Dann wird 500 g Hackfleisch in einem Topf ohne Fett so weit angebraten, dass es krümelig wird. Dabei wird es mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt.
Jetzt gibt man eine Dose Tomaten, etwa 300 ml Gemüsebrühe und etwa 2 EL Tomatenmark dazu.
Das Ganze lässt man kurz aufkochen und gibt dann die Paprika, die Kartoffeln und die Peperoniringe dazu.
Mit geschlossenem Deckel lässt man alles jetzt etwa 40 Minuten köcheln und gibt dann einen Becher Schmand dazu.
Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Tabasco wird abgeschmeckt...
...und serviert...
Einfach und lecker...ich mag solche (Ein)töpfe...und wer meine Kocherei genauer verfolgt, wird festgestellt haben, dass ich heute für die schlanke Linie gekocht habe...statt Creme fraiche hab ich Schmand genommen ;-)...geht auch...

Mittwoch, 5. November 2014

Apfelpfannkuchen aus dem Ofen - die Alternative ohne Fett

Die Mädels wollten Apfelpfannkuchen zum Abendessen haben. Jeder, der schonmal Apfelpfannkuchen gemacht hat, weiß, dass sie ganz einfach zu machen wären, wenn man sie in der Pfanne nicht wenden müsste. Da gelingt mir jedenfalls nur jeder dritte. Und das ärgert mich!
Jetzt hab ich von der Idee gehört, den Apfelpfannkuchen im Ofen zu machen. Neben dem, dass man ihn nicht wenden muss, ist er auch weniger kalorisch, weil er ja nicht in Butter ausgebacken wird.

Also: zuerst macht man den Teig: 200 g Mehl, 3 Eier, 250 ml Milch, eine Prise Salz und ein großzügiger Schuss Mineralwasser werden zu einem Teig verrührt.
Der Teig wird auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegossen und mit etwa 1 cm dicken Apfelstücken belegt. Außerdem hab ich noch Pflaumen auf einer Seite drauf gelegt...mal zum probieren.
Dann kommt noch reichlich Zucker und etwas Zimt drauf und dann gehts für 15 bis 20 Minuten in den Ofen (Umluft 240 Grad vorgeheizt).
Also: lecker, aber irgendwie ist der Pfannkuchen aus der Pfanne noch besser...deswegen heißt er ja auch so. Die fehlende Butter zum Ausbacken bemerkt man schon. Aber man muss ihn nicht wenden ;-)

Weil ich keine Lust auf süßen Pfannkuchen hatte, hab ich mir nebenbei noch einen mit Bacon und Röstzwiebeln gemacht...der war mal sowas von lecker ;-)

Montag, 3. November 2014

Lachs in Frühlingszwiebel-Sahne

Um dem Wunsch meiner Großen nach Fisch Rechnung zu tragen, gab es heute Lachs. Ich hab ein Rezept für eine Frühlingszwiebel-Sahne-Sauce gefunden...einfach, aber soll wohl lecker sein...ich wollte es probieren...

Zuerst beträufelt man den Lachs mit Zitronensaft und lässt ihn etwa 15 Minuten durchziehen. Dann würzt man ihn mit Salz und Pfeffer.
Dann schneidet man etwa einen Bund Frühlingszwiebeln in Ringe und zwei Knoblauchzehen in feine Würfel.
In einem guten Stück Butter werden die Frühlingszwiebeln etwa 5 Minuten angedünstet.
Jetzt gibt man 2 Päckchen Sahne dazu und lässt alles etwas einköcheln.
Mit einem Schuss trockenen Martini wird das Sößchen verfeinert und der Knoblauch kommt dazu.
Jetzt wird das Sößchen mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abgeschmeckt.
Der Lachs wird währenddessen auf KLEINER Flamme ganz leicht in Butter angebraten...aber nicht so, dass er braun wird, sondern nur gar.
Das Sößchen wird dann über den Lachs gegossen...
...ein wenig noch ziehen gelassen...
...und mit Reis serviert...
Sehr einfach und sehr lecker...und kein großer Zeitaufwand. Sehr zu empfehlen...
Wem das Sößchen zu flüssig ist, der kann es mit ein wenig Mehl binden...am Besten Instant Mehl, wenn man das grad da hat, das gibt sicher keine Klümpchen....

Sonntag, 2. November 2014

Gyros-Schichtbraten ... ideal, wenn de Famillich kütt

Im Rahmen des Geburtstages meiner Großen erwartete ich heute noch ein paar Freunde und Famillich...da bot es sich an, den Gyros-Schichtbraten zu machen ... das Rezept ist schon eine Weile in der Warteschleife und kam mangels Einsatzgelegenheit noch nicht auf den Tisch. Aber heute...

Die Geschichte ist denkbar einfach: man nimmt Schweineschnitzel und Schweinenacken (ohne Knochen) im Verhältnis 1:1.
Das Fleisch wird schön platt geklopft und mit einer Gyrosmarinade eingepinselt (immer nur die sichtbare Seite). Die Marinade macht man aus Gyroswürzer und Olivenöl.
Dann kommen Zwiebelringe und etwas Rotkohl drauf.
Jetzt wieder ein Stück Fleisch, Marinade, Zwiebelringe und Rotkohl...etwa 5 oder 6 mal...
Ich hab immer Schnitzel und Nacken abgewechselt.
Zum Schluss bindet man das Ganze mit Küchengarn zusammen und gibt es für 2 bis 3 Stunden bei 120 - 130 Grad in den Ofen (Ober- und Unterhitze). Dabei immer mal wieder mit dem Bratensaft übergießen. Die Kerntemperatur sollte irgendwann 85 Grad betragen...
...dann ist das Fleisch weder zu trocken noch zu saftig...soll bei Gyros ja auch nicht unbedingt sein.
Naja, und dann serviert man das Ganze, wie man Gyros eben serviert. Man schneidet den Schichtbraten auf und bringt ihn mit Krautsalat, Tomaten, Zaziki und wer will mit Reis oder Fladenbrot auf den Teller.
Das war mal sehr lecker...wie an der Gyrosbude...phantastisch (so dass ich fast vergessen hätte ein Photo aufm Teller zu machen ;-) )...
Ach ja, die Menge: wenn man ca. 250 Gramm Fleisch für jeden berechnet, der mitisst, ist man mengentechnisch auf jeden Fall auf der sicheren Seite...

Samstag, 1. November 2014

Baileys-Kuchen

Aus Anlass des 18. Geburtstages meiner Großen musste natürlich auch ein Kuchen her...ich hab einen Baileys-Kuchen gemacht...

150 g Butter werden mit 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 2 Eiern schaumig geschlagen.
150 g Mehl wird mit 1 TL Backpulver vermengt und untergerührt. Außerdem werden etwa 100 ml Baileys dazugegeben.
Zum Schluss noch 2 EL Haselnuss-Krokant, 1 EL Kakaopulver und 1 TL Nutella unterrühren.
Dann kommt das Ganze in eine Kuchenform...wie auch immer die gestaltet ist...z.B. so:
Und dann für etwa 60 Minuten bei 170 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen...
Zum Schluss noch Schkoglasur drüber udn ab auf den Tisch...sehr lecker...