Montag, 8. Dezember 2014

Scharfe Möhrensuppe - es waren immer noch Möhren da

Es waren immer noch Möhren übrig und die mussten nun endgültig weg, weil sie sich nämlich jetzt wirklich anschickten, schlecht zu werden.
Also hab ich nochmal ne Möhrensuppe gemacht, eine andere natürlich, diesmal mit ner Chilischote, also scharf.

Zuerst würfelt man 3 Zwiebeln, 500 g Möhren und schneidet eine rote Chilischote in Streifen.
In Butter wird das Ganze kurz angebraten.
Dann kommt noch ein Stück Butter dazu und es wird 1 Liter Gemüsebrühe aufgegossen. Man lässt alles nun so lange köcheln, bis die Möhren gar sind.
Dann wird alles pürriert . . .
. . . und mit einem TL Ingwer und ordentlich Petersilie und etwas Pfeffer gewürzt.
Zum Schluss noch etwa 150 ml Orangensaft, ein halber Becher Creme fraiche und eine oder zwei gewürfelte Tomaten dazu . . .
. . . und es kann serviert werden.
Sehr lecker . . . und man sollte die Wirkung der Chilischote nicht unterschätzen. Klar, wer es richtig scharf mag, für den ist das keine Herausforderung. Aber jemand, der da nicht ganz so viel ab kann, sollte auf keinen Fall mehr als eine Chilischote nehmen.
Dieses Süppchen ist nicht so sämig, wie das letzte, das ich gemacht habe, aber sehr, sehr lecker. Unbedingt empfehlenswert, zumal es auch schnell gemacht ist.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Röstzwiebel-Frikadellen . . . eigentlich macht man mit Frikas ja keine Experimente

Ich hab ein Rezept gefunden, das mich von meinen Grundsätzen abweichen lassen sollte. Eigentlich macht man mit Frikadellen ja keine Experimente, weil sie im Grunde nur in die Hose gehen können. Es gibt das EINE wahre Rezept, nach dem sie am Besten schmecken. Dieses EINE Rezept ist sicherlich bei jedem etwas unterschiedlich, aber jeder hat doch seine individuelles einzig wahres Frika-Rezept.
Diesem Naturgesetz mich widersetzend wollte ich heute Röstzwiebel-Frikadellen servieren . . . weil ich beim Lesen des Rezeptes den Eindruck gewinnen konnte, dass man dieses Wagnis eingehen könnte ;-) . . .

Gut, man vermengt also 500 g Hackfleisch mit einem Ei, einem EL Senf, Salz, Pfeffer, Petersilie und etwa 100 g Röstzwiebeln.  
Daraus formt man Frikadellen, wie gewohnt und wendet sie beidseitig in Röstzwiebeln. Dann kommen sie auf ein Backblech . . .
. . . und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten in den Backofen.
Mit Salzkartoffeln und einem Salätchen werden sie dann serviert.
Tja, was soll ich sagen: Experiment geglückt, die Dinger sind echt super lecker. Die kann man auch mal alternativ zu seinem EINZIG wahren Frika-Rezept machen. Und die Sache mit dem Ofen ist ne gute Idee, zumindest bei diesen Frikadellen. Man erspart sich natürlich auch die ganze Schweinerei am Herd, die durch diese Spritzerei beim Braten entsteht . . .
Also: sehr empfehelenswert!

Freitag, 5. Dezember 2014

Scharfe Zitronen-Spaghetti mit Garnelen

Heute kam mir in den Sinn, dass ich ja lange keine Spaghetti mehr auf dem Tisch hatte . . . und da alle Damen mit Abwesenheit glänzten, konnte ich auch mal wieder ein Sößchen auswählen, in dem Meeresgetier (also kein Lachs oder Thunfisch) eine Rolle spielen sollte. Lachs und Thunfisch stehen ja nicht auf dem Index, alles andere Meeresgetier schon . . . also alles, was Beine oder eine Schale hat ;-)

Deswegen also heute die scharfen Zitronen-Spaghetti mit Garnelen.

Zuerst würfelt man eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein und schneidet eine rote Peperoni in feine Streifen.
Die Zwiebel und der Knoblauch werden in Olivenöl angedünstet, bevor kurz die Peperoni mit angebraten wird.
Dann kommt ein großzügiger Schluck Weißwein und etwa 150 ml Brühe dazu.
Man lässt alles kurz köcheln und gibt dann Frischkäse dazu, so viel, dass man den Eindruck hat, dass Sößchen könnte etwas andicken.
Jetzt gibt man noch den Saft einer halben Zitrone und den Abrieb der Schale dazu und lässt das Sößchen dann einköcheln.
Ganz zum Schluss, kurz bevor die Nudeln abgegossen werden, kommen die Garnelen dazu und man schmeckt die ganze Geschichte mit Salz und Pfeffer ab.
Serviert werden die Spaghetti mit der Sauce auf einem Rucolabett. Vor dem Vermengen kann man die Spaghetti noch mit Limonenöl beträufeln. Lecker . . .
Sehr lecker, schnell und unkompliziert. Allerdings nix, was man ohne Einkaufen hinkriegt. Ich zumindest hab weder Garnelen, noch Peperoni noch Rucola sicher regelmäßig in der Vorratskammer ;-) . . .

Ach ja, die Mengenangaben (die, die ich gemacht habe) sind für eine Person . . .

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Lachs in Dijon-Senf-Sauce mit Petersilienkartoffeln - sehr schnell und sehr einfach . . . fast food eben

Also als Hauptgericht nach dem Möhrensüppchen sollte es Lachs in Dijon-Senf-Sauce sein. Ein furchtbar einfaches, unglaublich schnelles und doch sehr leckeres Gericht . . . auch eine Art fast food.

Man verrührt 75 ml Weißwein mit 1,5 EL Dijon-Senf, 2 fein gehackten Knoblauchzehen, etwas Salz, wenig Zucker, 1 TL Thymian, 1 TL Estragon und 1 EL Zitronenpfeffer.
Der Lachs kommt in eine Auflaufform und die Sauce wird drüber gegossen. Dann kommt der Fisch für 15 Minuten in den Ofen (vorgeheizt 200 Grad Ober- und Unterhitze).
Nach 15 Minuten kann mit Petersilienkartoffeln und Feldsalat serviert werden.
Wie gesagt: sehr schnell, sehr einfach und sehr lecker . . . dringend zu empfehlen . . .

Möhrensuppe mit getrockneten Tomaten - ich musste einfach diese Möhren aufbrauchen

Nicht dass jetzt jemand denkt, ich würde dekadent werden und unter der Woche als Vorspeise ein Süppchen servieren. Soweit ist es doch noch nicht gekommen. Aber ich hatte noch ne Menge Möhren im Keller und die machten auf mich den Eindruck, als würden sie es für eine gute Idee halten, in naher Zukunft vergammeln zu wollen. Und dem wollte ich zuvor kommen. Deshalb gab's heute also ein Möhrensüppchen . . . als Vorspeise.

Zuerst würfelt man eine Zwiebel und etwa 500 g Möhren.
Die Zwiebeln werden mit Thymian in Öl angedünstet . . .
. . . bevor man die Möhren dazu gibt und kurz mit anbrät.
Dann gibt man einen großzügigen Schluck Gin dazu und lässt ihn einköcheln.
Mit etwa 700 ml Gemüsebrühe gießt man das Ganze auf und lässt es etwa 10 Minütchen mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln.
Man schneidet nun einige getrocknete Tomaten (in Öl) in kleine Stücke und gibt sie in den Topf. Dann lässt man die ganze Geschichte nochmal 10 bis 15 Minütchen köcheln.
Wenn die Möhren weich sind, wird alles mit dem Pürrierstab pürriert.
Um Schluss kommt ein halbes Päckchen Sahne dazu, man schmeckt alles mit Salz, Pfeffer und ggf. Ingwerpulver ab . . .
. . . und serviert.
Also sehr lecker . . . wer mal Möhren übrig hat, sollte dieses Süppchen probieren.
Was mich ja immer wundert ist, dass durch so ein Süppchen ein gewisser Sättigungsgrad erreicht wird. Würde man 3 Möhren einfach so essen, wäre man alles . . . nur nicht satt ;-) . . .

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Puten-Reis-Pfanne - offensichtlich hab ich ne Geflügelwoche

Ich hatte Lust auf diese Puten-Reis-Pfanne, als ich das Rezept gesehen hatte . . . und dabei festgestellt, dass in der letzten Woch ganz schön oft Geflügel auf dem Speisezettel stand . . . ich hab wohl sowas wie ne Geflügelwoche ;-) . . .

Zuerst werden zwei Zwiebeln gewürfelt, zwei Knoblauchzehen gehackt, 2 rote Paprika in feine Streifen geschnitten und einige Champignons geviertelt.
Außerdem schenidet man Putenschnitzel in feine Streifen und würzt diese mit Salz und Pfeffer.
In Öl werden die Putensterifen angebraten, bevor . . .
. . . das ganze Gemüse in die Pfanne kommt und ein paar Minuten mit angebraten wird.
Dann gießt man etwa 300 ml Hühnerbrühe an und rührt etwa 2 EL Tomatenmark ein.
Das Ganze lässt man etwa 10 Minuten köcheln, . . .
. . . und gibt dann Petersilie dazu und würzt mit Sojasauce.
Jetzt rührt man noch einen Becher Schmand unter und schmeckt das Ganze mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und wer will mit ein paar Chiliflocken oder Pul Biber ab.
Am Schluss kommt der gekochte Reis mit rein, alles wird nochmal abschließend abgeschmeckt . . .
. . . und serviert.
Sehr lecker und ein gutes Rezept für die 'all-day-collection'. Sicher nicht die ganz große Küche, aber ein leckerers Reisgericht für jeden Tag und wenn man mal nicht so viel Zeit hat. Sehr empfehlenswert.

Montag, 1. Dezember 2014

Hähnchenbrust mit Fetafüllung - von dem Truthahn ist ja nix übrig geblieben . . . sehr umamerikanisch

Ich hatte noch ein Stück Feta im Kühlschrank, der mal seiner Bestimmung zugeführt werden musste. Deswegen hab ich nach einem Rezept gesucht, wo Fleisch und Feta eine Rolle spielen . . . und bin auf die mit Feta gefüllten Hähnchenbrüste gestoßen. Dazu kann man mediteranes Gemüse servieren.

Zuerst schneidet man eine Zucchino in nicht zu dünne Scheiben, zwei rote Paprika in Streifen und zwei bis drei Zwiebeln in Halbmonde.
Ein Stück Feta wird zerkrümelt und mit Pfeffer, Thymian und etwas Basilikum vermengt.
In die Hähnchenbrüste schneidet man je eine Tasche und füllt sie großzügig mit der Fetamischung.
Die Hähnchenbrüste werden mit Zahnstochern verschlossen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt.
Auf mittlerer Flamme wird das Fleisch in Olivenöl angebraten.
Parallel dazu würzt man das Gemüse mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano und Thymian und brät es in Olivenöl an.
Mit Reis und einem Gläschen Rotwein wird dann serviert.
War sehr lecker . . . nachdem ja von dem Sänxgiwing-Truthahn nix übrig geblieben ist, gab's eben Hähnchenbrust. Sehr zu empfehlen, schmeckt lecker mediteran . . . und damit nach Sommer :-)