Donnerstag, 8. Januar 2015

Brauhausgulasch - mal wieder was, wozu ein lecker Kölsch passt

Ich hatte lange kein Gulasch mehr und außerdem Hunger auf was bodenständiges, was deftiges. So fiel die Wahl schnell auf das Brauhausgulasch. Das hieß allerdings auch, dass ich für die Mädels extra ein Schnitzel machen musste, weil bei Gulasch hört für die der Spaß auf . . . auf Grund traumatischer Kindheitserinnerungen ;-) . . .und Gulasch schmeckt ja häufig am Tag danach nochmal aufgewärmt noch besser ;-)

Zuerst brät man 500 g Schweinegulasch und 500 g Rindergulsch in Schweineschmalz kräftig an. Das sollte man portionsweise machen, sonst gibt das nix.
Dann würzt man das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. . .
. . . und gibt 3 gehackte Knoblauchzehen, 2 geraspelte Möhren, 2 EL Senf und 1 EL Tomatenmark dazu.
Das Ganze wird vermengt, bevor dann noch 5 bis 6 geviertelte Zwiebeln dazu kommen und mit angebraten werden.
Dann gießt man 500 ml Schwarzbier dazu . . .
. . . und 250 ml Brühe, macht den Deckel drauf und lässt das Ganze auf kleiner Flamme etwa 1,5 Stunden köcheln.
Nach 90 Minuten würzt man das Gulasch noch mit Rosmarin, Oregano und Petersilie . . .
. . . rührt ein bis zwei EL Schmand oder auch Creme fraiche darunter, schmeckt mit Salz und Pfeffer ab . . .
. . . und serviert das Ganze mit Spätzle, Rotkohl, Salat und natürlich einem lecker Kölsch.
Also, was sagt man dazu?: sehr lecker, recht wenig Arbeit . . . das mühsamste ist das Raspeln der Möhren . . . aber wenn ich wählen müsste zwischen diesem Brauhausgulasch und einem ungarischen Gulasch, denke ich, ich würde das ungarische Gulasch wählen . . . den Mädels war's egal, sie freuten sich über ihr Wiener Schnitzel, und ich werden morgen oder übermorgen testen, ob das Gulasch tags drauf noch besser schmeckt ;-) . . .

Montag, 5. Januar 2015

Thailändischer Hackfleisch-Wok ;-) . . . very spicy

Ich hatte mal wieder Lust auf was aus der ostasiatischen Speisekarte. So bin ich bei dem thailändischen Hackfleisch-Wok gelandet. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob in Thailand sowas gegessen wird, aber darauf kommt es ja nicht an: lecker muss es sein ;-) . . .

Zuerst würfelt man zwei, drei Schalotten grob, hackt einige Knoblauchzehen, schneidet ein bis zwei rote Paprika in Stücke und eine Peperoni in Ringe.
In Öl wird ein EL rote Currypaste ein paar Minuten angebraten.
Dann kommen die Schalotten und der Knoblauch dazu und werden nochmals ein paar Minütchen angebraten.
Das Hackfleisch kommt dazu und wird krümelig gebraten.
Außerdem gibt man die Paprika und die Peperoni dazu.
Wenn das Hackfleisch krümelig ist, wird eine Dose Kokosmilch dazu gegossen . . .
. . . zwei TL Zucker kommen dazu . . .
. . . und etwa 2 EL Fischsauce (Soja-Sauce geht auch).
Das Ganze lässt man kurz einköcheln, würzt mit Basilikum . . .
. . . und serviert mit Basmati-Reis.
Sehr lecker . . . recht scharf, aber nicht zu scharf . . . meine Große ist in Punkto Schärfe eher eine Prinzessin und auch sie hat gesagt, dass es nicht zu scharf sei, sondern gerade angenehm.
Und wieder mal sehr lecker bei sehr geringem Aufwand. Also zum Nachkochen empfohlen :-) . . .

Sonntag, 4. Januar 2015

Lachs-Couscous-Päckchen - wenig Aufwand, großer Effekt

Heute sollte es mal wieder Fisch geben. Lange genug war's her. So habe ich mich für die Lachs-Couscous-Päckchen entschieden. Außerdem muss man ja meine Große bei Laune halten . . . nicht dass es wieder Gemecker wegen zu viel Fleisch gibt ;-)

Zuerst schneidet man 2 bis 3 Möhren in Scheiben und einen Bund Frühlingszwiebeln in Ringe. Beides wird dann etwa 3 Minuten in Öl angedünstet.
Pro Person nimmt man 100 Gramm Couscous. In meinem Fall waren das also 300 g. In diese 300 g Couscous gibt man einen halben TL Zimt und eineinhalb TL Curry.
Der Couscous kommt in den Topf zu dem Gemüse . . .
. . . wird mit heißer Gemüsebrühe aufgegossen und etwa 5 Minuten quellen gelassen. Dabei nimmt man den Topf von der Flamme.
Wenn der Couscous gequollen ist, gibt man noch halbierte Cherrytomaten dazu.
Die Lachsfilets werden gesalzen und gepfeffert.
Dann nimmt man ein angemessen großes Stück Alufolie und gibt zuerst von dem Couscous darauf, dann den Lachs, beträufelt ihn mit etwas Orangen- oder Zitronenöl und zum Schluss eine Scheibe Zitrone.
Die Alufolie dreht man dann vorsichtig wie ein Bonbon zusammen und gibt das Ganze für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen . . . 200 Grad, Ober- und Unterhitze.
Die Päckchen werden erst am Tisch geöffnet . . . es riecht super . . . und das sollte man sich nicht entgehen lassen.
Ein super leckeres und super einfaches Essen. Eignet sich auch gut, wenn man Gäste hat, weil man es gut vorbereiten kann . . . und der Ohhhh-Effekt ist gewiss . . . sehr empfehlenswert.

Samstag, 3. Januar 2015

Hackrolle mit Spinat und Schafskäse - Wiedergutmachung für vorgestern

Nach dem Desaster mit dem Roastbeef musste heute natürlich Wiedergutmachung betrieben werden. Das sollte mittels einer Hackrolle mit Spinat und Schafskäse wohl gelingen.

Man vermengt dazu 500 g gemischtes Hackfleisch mit zwei kleinen gehackten Zwiebeln, einem Ei, Paniermehl und Salz und Pfeffer . . .
. . . und bringt die Masse auf einer Backfolie auf einem Backblech aus.
Das Ganze wird dann mit Blattspinat (TK) und Feta belegt . . .
. . . und mit Hilfe der Backfolie eingerollt.
Es eignen sich als Beilage Kartoffeln und Gemüse, was auf dem Blech mit im Ofen gegart wird.
Die Kartoffeln und das Gemüse werden gesalzen und gepfeffert und mit Olivenöl vermengt und mit auf das Blech gegeben. Die Kartoffeln pfeffert man natürlich nicht, sondern kann sie mit Thymian würzen.
Jetzt geht das Ganze für etwa 55 Minuten in den Ofen, 200 Grad Ober- und Unterhitze, vorgeheizt.
Dann braucht man eigentlich nix mehr zu tun, außer zu warten . . . und dann zu servieren.
Das war sehr lecker . . . und hat das Ärgernis mit dem Roastbeef leicht vergessen lassen. So kann es passieren, dass ein Hackbraten dem Roastbeef überlegen ist . . . hat man auch nicht alle Tage ;-)

Freitag, 2. Januar 2015

Roastbeef mit Rotweinsauce - kochtechnisch bin ich mit diesem Jahr schon direkt mal durch

Roastbeef mit Rotweinsauce . . . das erschien mir für den ersten Tag im Jahr ein angemessener Start ins neue Jahr zu sein. Das Rezept hörte sich gut an und ein bei Niedrigtemperatur gegartes Roastbeef . . . was kann da schon schiefgehen . . . denkt man sich!

Am Tag zuvor legt man das Roastbeef in eine Marinade aus einer Flasche Rotwein, einigen zerkrümelten Lorbeerblättern, einige zermahlenen Wacholderbeeren, 2 gehackten Knoblauchzehen, einem Bund Thymian und schwarzem Pfeffer ein und stellt das Ganze über Nacht kühl.
Am nächsten Tag wäscht man das Fleisch ab, trocknet es und würzt es mit Salz und Pfeffer. Die Marinade gießt man durch ein Sieb ab und fängt die Flüssigkeit auf.
Das Fleisch wird dann in Olivenöl von beiden Seiten einige Minuten scharf angebraten und kommt dann für etwa 3,5 Stunden bei 80 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen.
Nach und nach legt man etwa 100 g Butter in dünnen Scheiben auf das Fleisch und lässt sie schmelzen.
Währenddessen bereitet man aus der aufgefangenen Flüssigkeit der Marinade das Sößchen. Dazu gibt man etwa 500 ml Fleischbrühe dazu und lässt das Ganze etwa auf die Hälfte einköcheln.
Außerdem bereitet man die Bohnen im Speckmantel zu.
Wenn das Fleisch etwa 65 Grad Kerntemperatur erreicht hat, nimmt man es aus dem Ofen und schlägt es für etwa 10 Minuten in Alufolie ein und lässt es ruhen.
Die flüssige Butter wird mit etwas Mehl gebunden und dann kommt das Ganze in das Sößchen um eben dieses ein wenig zu binden.
Mit Salz, Pfeffer und event. etwas Zucker wird das Sößchen abgeschmeckt.
Mit Salzkartoffeln wird das Ganze dann serviert.
Also, was sagt man dazu: das Fleisch war sehr zart und die Bohnen lecker. Aber für alle, die das Ding so nachkochen wollen, hab ich einen guten Tipp: MACHT DAS NICHT!
Das Fleisch hat nur ganz innen gut geschmeckt, außen, wo die Wein-Marinade ihre Wirkung tat, war das überhaupt nicht lecker. Und das Sößchen war auch kein Geschmacksfeuerwerk.
Ich hab mich richtig geärgert, dass ich mich mit dem Rezept so vertan habe...schade um das schöne Roastbeef.
Aber meine Kleine nahm es sportlich und sagte: Papa, nicht jeder Schuss aufs Tor ist auch ein Treffer. Aber wenn es dich so sehr ärgert und du es wieder gut machen willst, dann machst du morgen ne Bolo für uns ;-).