Samstag, 18. April 2015

Involtini alla siciliana

Die Sonne war am Scheinen und ich hatte irgendwie Lust auf was sommerliches. Auch wenn die Temperaturen noch lange nicht sommerlich sind und das Draußenessen auch noch nicht in Frage kommt, wollte ich mir die mediterane Illusion mit dem Sonennschein und dem blauen Himmel durch ein mediteranes Essen vervollständigen ;-) . . . so kam ich auf die Involtini alla siciliana.

Zuerst werden etwa 25 g Rosinen für 10 Minuten gewässert.
Dann vermengt man 50 g Paniermehl mit den Rosinen, 25 g Pinienkernen und 75 g geriebenen Parmesan.
Man gießt jetzt so viel Olivenöl bei, bis das ganze eine streichfähige Masse ergibt.
Dann würfelt man eine rote Zwiebel, dünstet sie in Olivenöl an und mischt sie auch noch drunter.
Jetzt werden die Schnitzel gründlich platt geklopft, mit Salz und Pfeffer gewürzt . . .
. . . mit der Masse bestrichen . . .
. . . eingerollt und in etwa 5 cm lange Stücke geschnitten.
Eine rote Zwiebel wird in Halbmonde geschnitten und abwechselnd mit den Involtini auf einen Schaschlikspieß gesteckt.
In Olivenöl werden die Involtini angebraten . . .
. . . und mit Baguette und Salat serviert.
Also: sehr lecker mit sehr mediteranem Flair. Absolut empfehlenswert. Mehr als ein Baguette und Salat braucht man auch nicht dazu :-) . . .

Sonntag, 12. April 2015

Salzburger Nockerln . . . die Mädels wollten Nachtisch

Kürzlich kamen die Mädels darauf zu sprechen, dass es ja super sei, dass ich dauernd was anderes koche und immer irgendwas vernünftiges auf dem Tisch sei. Bei vielen ihrer Freunde sei das nicht so, sondern da würde eher eine Dose aufgemacht, als was vernüftiges auf den Tisch zu bringen. Sie fänden das toll, dass das bei mir eben nicht so wäre.
Ich fühlte mich natürlich geschmeichelt und parlierte munter drauf los, wie wichtig mir das auch sei und so weiter und sofort. Ich hätte es an mehreren Stellen des Gespäches schon ahnen müssen, dass da noch was kommt, aber ich hab's halt zu spät gemerkt.
Schließlich nahm das Gespräch folgende Wendung: ich solle das nicht falsch verstehen und schon gar nicht als Kritik sehen, aber wenn es erlaubt wäre, dass sie was zum Speiseplan sagen dürften, wollten sie anmerken, dass die Abteilung 'Nachtisch' doch signifikant zu kurz käme und in meiner Speisekarte nahezu ohne Eintrag wäre. Ob ich das nicht ändern wollte . . .
Da hatte ich also den Salat. Ich hätte es ahnen müssen . . . und ich stimmte zu, mich intensiver um die Kategorie Nachtisch zu kümmern.
Heute wollte ich mit Salzburger Nockerln die Erweiterung der Abteilung Nachtisch beginnen.

Zuerst schlägt man 4 Eiweiß sehr steif und rührt vorsichtig 50 g Puderzucker und ein Päckchen Vanillezucker unter.
Man nimmt dann 3 EL des Eischnees und verrührt ihn mit 3 Eigelb.
Diese Masse hebt man dann vorsichtig unter den Eischnee . . .
 . . . und rührt dann vorsichtig 20 g Mehl unter.
In einer ofenfesten Form lässt man etwa 40 g Butter schmelzen, gibt etwas Erdbeermarmelade in die Mitte . . .
. . . und verteilt die Eischneemasse dann so darauf, dass 6 Nockerln entstehen.
Das Ganze geht dann für 8 - 12 Minuten in den Ofen (200 Grad, vorgeheizt, Ober- und Unterhitze).
Dann noch Puderzucker drüber . . . und servieren.
Also: sehr einfach und sehr lecker . . . und nach Aussage der Mädels bin ich der Beste . . . ich sag's nur mal ;-) . . . also voll die Punkte gesammelt ;-)

Lachs in Teriyaki-Sauce mariniert mit Porree - unglaublich lecker

Ich hatte mal wieder Lust auf Fisch und bin dabei auf dieses Rezept gestoßen: Lachs in Teriyaki-Sauce mariniert mit Porreegemüse.

Zuerst macht man die Teriyaki-Sauce.
Man vermengt 2 EL braunen Zucker mit 4 EL Sojasauce, 2 TL Reisessig, 4 EL Tomatenketchup und 2 gehackten Knoblauchzehen.
In der Teriyaki-Sauce wird der Lachs etwa 1 Stunde eingelegt.
Währendessen schneidet man Porree in Ringe (so viel halt, wie man mag) und eine rote Peperoni in feine Streifen.
Der Porree wird mit Pfeffer und Sojasauce gewürzt und in Erdnussöl angebraten.
Parallel dazu brät man den Lachs ein paar Minuten von jeder Seite ebenfalls in Erdnussöl an. Die Marinade kommt mit in die Pfanne. Die Peperoni-Streifen werden über den Lachs gegeben und mit angebraten.
Serviert wird das Ganze dann mit Basmati-Reis.
Also: absolut super . . .sehr empfehlenswert . . . und sehr wenig Aufwand.

Donnerstag, 9. April 2015

Spinat-Frikadellen . . . da kommt man ja erstmal auch nicht drauf

Gestern gab's Spinat-Frikadellen. Eine Variation der herkömmlichen Frikadelle, die ich leichten Herzens kochen konnte, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das ne großartige Kombi ist.

Zuerst vermengt man etwa 800 g gemischtes Hackfleisch mit etwas Paniermehl, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 2 gehackten Knoblauchzehen, Kräuter der Provence und ggf. mit 1 EL Senf.
Dann mengt man ca 400 g Blattspinat (TK, gut ausgedrückt) darunter . . .
. . . und formt dann die Frikadellen, . . .
. . . die dann in Öl angebraten werden.
Mit Salzkartoffeln und einem Feldsalat kann dann serviert werden.
Sehr, sehr lecker und wieder mal sehr einfach zu machen. Absolut empfehelnswert.

Montag, 6. April 2015

Kalbsbraten mit Tomaten-Pilz-Gemüse - mein erster Kalbsbraten

Ich hatte letzthin einen Kalbsbraten gekauft und Ostern erschien mir der ideale Zeitpunkt, ihn seiner Bestimmung zu zu führen. Ich hatte noch nie einen Kalbsbraten gemacht, deshalb schien es mir nun an der Zeit, meinen Erfahrungsschatz dahingehend zu erweitern.
Ich wollte ihn mit einem Tomaten-Pilz-Gemüse servieren.

Zuerst wird der Kalbsbraten gesalzen und gepfeffert und in einem Bräter rundherum in Olivenöl angebraten.
Dann kommt etwa 1 EL Tomatenmark dazu . . .
. . . und 200 ml Kalbsfond.
Der Braten wird dann mit Bacon belegt und für etwa 50 Minuten in den Ofen geschoben (180 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt). Mit Deckel.
Währenddessen würfelt man etwa 500 g Tomaten und gibt sie nach etwa 20 Minuten mit in den Bräter.
Außerdem schneidet man Champignons in Scheiben (so viele, wie man halt mag), 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe und hackt 2 Knoblauchzehen grob.
Das Gemüse wird in Olivenöl angebraten und beiseite gestellt.
Nach etwa 50 Minuten nimmt man den Braten aus dem Bräter, wickelt ihn in Alufolie ein und legt ihn in den ausgeschalteten Ofen.
Den Bratensaft und alles, was im Bräter bleibt, kocht man kurz auf und rührt einen Becher Creme fraiche darunter.
Das Gemüse kommt dazu und alles wird mit Thymian gewürzt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Der Braten wird aufgeschnitten . . .
. . . und mit dem Gemüse und Reis serviert.
Also: war lecker, aber ein Roastbeef würde ich dem Kalbsbraten immer vorziehen. Ist aber natürlich Geschmackssache. Alles in allem ein leckeres Essen . . . sehr empfehlenswert.

Mittwoch, 1. April 2015

Jamaican Banana Fritters - wenn mal sehr reife Bananen übrig sind

Seit Tagen liegen in der Obstschale Bananen, von denen man denkt, dass sie ihr beste Zeit auch schon hinter sich haben. Braune Flecken, dunkelgelb, also so richtig lecker sahen die nicht mehr aus. Natürlich kann man einen Bananenshake daraus machen, man kann aber auch Jamaican Banana fritters daraus machen.
Auf Jamaica ist das wohl Gang und Gäbe, sehr reife Bananen so zu verarbeiten.

Zuerst schält man 3 reife Bananen und zerdrückt sie mit einer Gabel.
Dann verquirlt man 100 g braunen Zucker mit 1 Ei, 1/2 TL Zimt, 1 Msp Muskat, 1 Prise Salz und 1 Tütchen Vanilleextrakt . . .
 . . . und gibt dann die zerdrückten Bananen dazu.
Jetzt rührt man etwa 200 g Mehl und 1 TL Backpulver unter.
Der Teig ist jetzt sehr zäh. Man gibt so viel Milch dazu, dass er leicht flüssig ist, aber nicht so flüssig wie ein Pfannkuchenteig. Er darf in der Pfanne nicht zu sehr zerfließen. 150 ml - 200 ml Milch reichen aus.
Dann gibt man 3 - 4 Kleine Kellen von dem Teig in eine Pfanne mit Öl und brät die Banana Fritters aus.
Serviert werden die Banana Fritters dann mit dünnen Bananenscheiben belegt und mit Zimtzucker bestreut.
 Also, das gab mal Punkte bei den Mädels . . . ich war mal wieder der Beste . . . vorübergehend ;-).