Freitag, 20. März 2015

Nürnberger Würstchen-Kartoffelpfanne - die Mädels waren raus aus der Nummer

Letzthin hab ich zweimal hintereinander was Asiatisches gepostet, aber angemerkt, dass ich dazwischen durchaus noch was anderers gekocht habe . . . was relativ Gutbürgerliches. Dabei handelte es sich um diese Nürnberger Würstchen-Kartoffelpfanne. Das konnte ich deshalb machen, weil sich alle anderen für das Abendessen abgemeldet hatten. Derartiges findet nämlich nur bedingt den Beifall der Mädels. Also hab ich die Chance genutzt, denn mir schmeckt sowas.

Zuerst schneidet man eine rote und eine grüne Paprika in essbare Größe, eine Zwiebel in Halbringe, und hackt 2 Knoblauchzehen grob.
Dann schneidet man ein paar Nürnberger Bratwürstchen in essbare Stücke (so viele, wie man eben mag).
Die Paprikastücke werden in Butterschmalz kurz angebraten, bevor . . .
. . . die Zwiebeln und der Knoblauch dazu kommen.
Das Ganze lässt man ein paar Minuten anbraten. Dann kommen gekochte Kartoffeln dazu (am Besten man hat noch welche übriggebliebene im Kühlschrank, ansonsten muss man die Kartoffeln zeitig vorher kochen und abkühlen lassen) und die Bratwurststücke.
Man würzt die Pfanne kräftig mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz . . .
. . . und gibt zum Schluss noch eine gute Portion Petersilie (TK oder frisch) dazu . . .
. . . und serviert mit einem lecker Kölsch.
Also: sehr lecker . . . ein Holzfälleressen eben. Nicht die vornehme Küche, aber herzhaft und lecker. Sehr empfehlenswert für nach der Arbeit . . . körperlicher Arbeit natürlich ;-) . . .

Donnerstag, 19. März 2015

Griechische Gemüse-Reis-Pfanne mit Schweinefilet

Ich habe ein lecker klingendes Rezept von einer griechischen Gemüse-Reis-Pfanne gefunden. Was sich mir nicht erschlossen hatte ist, warum dabei auf Fleisch verzichtet wurde. Und so wollte ich das Ganze auch nicht haben. Also hab ich kurzer Hand Schweinefilet dazu gemacht. Warum Schweinefilet? Weil die Damen am Tisch von Schweinefleisch nicht in jedem Fall zu überzeugen sind. Außer von Schweinefilet. Ich frage mich manchmal, warum das so sein muss. Warum müssen sie immer das teuerste am Besten finden. Früher gabs das auch nicht. Aber bitte...so ändern sich die Zeiten.

Also schneidet man zuerst eine Zucchino der Länge nach auf und dann in Scheiben. Eine rote Paprika wird in essbare Stücke geschnitten, eine Peperoni in Ringe, eine Zwiebel wird gewürfelt und zwei Knoblauchzehen werden gehackt.
Ein Schweinefilet wird in dünne Streifen geschnitten, gesalzen und gepfeffert, in Olivenöl angebraten und aus der Pfanne genommen.
Dann wird das Gemüse in Olivenöl kurz angebraten, mit wenig Salz und Pfeffer gewürzt, bevor . . .
. . . dann etwa 250 g Reis dazu gegeben und kurz mit angesünstet werden. Es werden dann 250 ml Weißwein und Gemüsebrühe angegossen . . .
Man würzt jetzt mit ordentlich Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), rührt etwa 4 EL Tomatenmark unter . . .
. . . und etwa 1 EL Balsamico.
Gemüsebrühe wird solange dazu gegossen, bis der Reis gar ist (das kann ganz schön viel sein).
Jetzt kommt das Fleisch wieder dazu . . .
. . . das Ganze wird abgeschmeckt (Salz, Pfeffer udn Chiliflocken/Chilipaste) . . .
. . . von der Flamme genommen und in Würfel geschnittener Fetakäse wird untergerührt . . .
. . . und serviert.
Also: sehr lecker, aber dadurch, dass der Reis recht lange braucht um gar zu werden, dauert es halt ein bisschen. Aber lecker war's. Also unbedingt zu empfehlen.

Dienstag, 17. März 2015

Hähnchenschenkel mit Ofenkartoffeln - in Zitronenmarinade

Das Rezept mit den Hähnchenschenkeln in Zitronenmarinade hab ich unter der Abteilung 'griechisch' gefunden. Was immer daran griechisch sein soll, das hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht, weil man Olivenöl verwenden sollte . . . oder Oregano ;-). wer weiß das schon wirklich? Aber lecker hörte es sich an . . . und nach wenig Arbeit.

Zuerst macht man die Marinade. Dafür presst man eine Zitrone aus und vermengt den Saft mit 50 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer und Oregano.
Damit pinselt man die Hähnchenschenkel großzügig ein und stellt sie Beiseite (am besten direkt in eine Auflaufform).
Dann schneidet man Kartoffeln in diese Kartoffelwedgesform (so viele wie man halt mag) und 2 Zwiebeln in Halbmonde.
Die Hähnchenschenkel werden jetzt aus der Auflaufform genommen, die Kartoffeln und die Zwiebeln gibt man genau da rein und vermengt sie mit der Marinade. Man kann noch etwas Salz, Pfeffer, Olivenöl und Oregano dazu tun, wenn es zu wenig erscheint.
Dann legt man die Hähnchenschenkel wieder drauf und das Ganze geht für 1 Stunde in den Ofen (220 Grad, Ober- und Unterhitze, vorgeheizt).
Nach einer Stunde etwa kann serviert werden.
Also: sehr lecker, der zitronige Geschmack an den Kartoffeln war super. Vielleicht hätte man noch weiteres Gemüse (Möhren oder Paprika vielleicht) und/oder ein paar Knoblauchzehen dazu geben können, aber auch so war es sehr lecker.
Die Haut des Hähnchens war wunderbar knusprig und das Fleisch zart und nicht zu trocken. Sehr empfehlenswert.

Sonntag, 15. März 2015

Thai-Curry-Chicken . . . schon wieder asiatisch

Heute hab ich Thai-Curry-Chicken gemacht. Es sieht jetzt hier so aus, als wäre ich voll auf asiatisch abgefahren . . . stimmt  ja auch irgendwie, aber zwischenzeitlich hab ich auch noch was anderes, sehr bürgerliches, gemacht, hatte aber einfach nicht die Zeit, es hier einzustellen. Ich liefere das natürlich nach.

Also zuerst schneidet man 2 Möhren in feine Stifte und 3 Paprika in essbare Größe.
Etwa 500 g Hähnchenbrust schneidet man in dünne Streifen und würzt sie mit Salz und Pfeffer.
Die Hähnchenbruststreifen werden in Olivenöl angebraten . . .
. . . bevor die Möhrenstifte, 3 EL Curry und 2 EL grüne Currypaste dazu kommen.
Alles wird kurz angebraten und dann mit 250 ml Weißwein und 200 ml Hühnerbrühe aufgegossen . . .
. . . und kurz köcheln gelassen. Dann werden die Paprikastücke dazu gegeben . . .
. . . und eine Dose Kokosmilch.
Ein paar Minütchen aufkochen lassen, abschmecken . . .
. . . und mit Basmati-Reis servieren.
Sehr lecker . . . in jedem Fall zu empfehlen . . . und wie gesagt: die gutbürgerliche Küche reiche ich nach ;-) . . .

Donnerstag, 12. März 2015

Asia Chili Chicken

Endlich komme ich dazu, das Asia Chili Chicken, das ich schon am Montag serviert habe, hier einzustellen. Manchmal kommt man ja aber auch wirklich zu gar nix, es ist ein Elend.

Also Asia Chili Chicken, das lässt eine gewisse Schärfe vermuten, und so war es auch.

Zuerst schneidet man eine Zwiebel in Halbringe, je eine halbe grüne, gelbe und rote Paprika in essbare Stücke, 2 getrocknete Chilischoten in feine Ringe, 5 Frühlingszwiebeln in Ringe und ein Stück Ingewer wird gehackt.
Außerdem wird 500 g Hähnchenbrust in feine Streifen geschnitten.
Jetzt werden 3 EL Balsamico, 3 EL Austernsauce, 1 TL Zucker, 1 EL Chilisauce süß/scharf, 1 EL süße Sojasauce (Ketjap Manis) und 1 EL Sojasauce in einem kleinen Topf kurz aufgekocht und beiseite gestellt.
Das Fleisch wird in Erdnussöl kurz angebraten und dann beiseite gestellt.
In Erdnussöl werden nun die Chilischotenringe angebraten . . .
. . . bevor dann die Zwiebeln, Paprika und der Ingwer dazu kommen.
Das Ganze brät man etwa 3 bis 4 Minuten an und gibt dann das Fleisch und einen guten Schlag Sambal Olek dazu . . .
. . . und die Sauce.
Jetzt noch die Frühlingszwiebeln, dann etwa 1 Minuten braten lassen und einen in kaltem Wasser aufgelösten TL Speisestärke unterrühren.
Alles nochmal ein Minütchen anbraten, eine handvoll Cashewkerne unterrühren . . .
. . . und mit Basmati-Reis servieren.
Sehr lecker, unbedingt zu empfehlen. Und wem das zu scharf scheint, der nimmt halt einfach weniger Chilischoten und Sambal Olek.